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Saturday, June 19. 2010Antares City - das Gesetz schläft nie
(nur zur Mittagspause)
Dass der Schulterriemen des Wanderrucksackes so langsam Oberhand über die Polsterung desselben gewonnen hat, durfte ich erst feststellen, als wir in Rottweil aus der Bahn stiegen und die kleine Wanderung zum Lagerplatz begann. Ich war eben auch schon länger nicht mehr wandern... Immerhin war ich nicht die einzige, die etwas lehrreiches aus dieser Wanderung lernen sollte: ein Pimpf (so heißt bei uns bei den Pfadis mindestens alles bei dem man von hinten nur einen großen Rucksack mit zwei Beinen sieht) machte die Erfahrung dass Schnitzen beim laufen äußerst schmerzhaft sein kann und kleine Daumenwunden durchaus auch die Hose versauen können. Voller lehrreicher Erfahrungen kamen wir schließlich am Lagerplatz an. Ein Vortrupp hatte Antares-City bereits entstehen lassen und so erwartete uns am Eingangsschild zur Stadt bereits ein Empfangskomitee. Um Einlass zu erlangen hieß es erstmal Ausweis vorzeigen. Für mich hieß dies allerdings erstmal neuen Ausweis beantragen, da mein Ausweis ("Keke Kowboy") auf wundersameweiseweise den heimischen Schreibtisch nicht verlassen hatte und der Sheriff sich nicht sonderlich bestechlich zeigte (hej! das waren gute, qualitative Kölner Kamelle, die ich ihm angeboten hab!). Hier überspringen wir den Rest des Tages, der uns mit dem Aufbau der Kohten, Holzmachaktionen und natürlich Kochen der traditionellen Käsenudeln zum Abendessen beschäftigte. Abends kam wie immer noch eine Singerunde zustande, für einige Pimpfe war es allerdings bereits jetzt "Schlafsack-geh-Zeit". Am nächsten Tag wurde nach dem Frühstück erstmal der Marktplatz eröffnet. Es gab eine Bank, auf der man seine Antares-Dollar (eigens für Antares-City erstellt und bebildert mit großen Söhnen und Töchtern dieser Stadt) auf sein Konto einzahlen oder geschürftes Gold gegen Dollar eintauschen konnte. Direkt daneben war eine Post, hier konnte man für 1 Antares-Dollar Briefe schreiben, diese wurden ungefähr - wann immer ich Lust hatte - einmal täglich in die von den Gruppen vorbereiteten Briefkästen an ihren Zelten eingeschmissen. Mit "im Gebäude" befand sich auch das Sheriffsbüro, was allerdings nicht gleichbedeutend war damit, dass niemand versuche würde die Bank auszurauben. Gegenüber auf der anderen Straßenseite befand sich der Saloon der Stadt, verraucht war er allerdings nicht, allerdings lag doch noch so ein bestimmter Rauchgeruch in der Luft... wie bei jeder unserere Jurten! Im Saloon konnte man für 3 Antares-Dollar diverse Säfte oder Nachos, Salzstangen oder Nüsse kaufen. Außerdem konnte wer wollte sein Glück im Glücksspiel versuchen oder beim klassischen Hufeisenwerfen etwas dazu verdienen. ![]() Soweit zur Einleitung meiner Geschichte. Am Nachmittag geschah nämlich etwas kurioses: Mr. Anderson hatte bereits am frühen Morgen Gold gefunden und zwar soviel, dass er die 120 Antares-Dollar, die er nun besaß lieber gleich auf sein Konto bei der Bank einzahlte. Als er jedoch heute Mittag gegen 14 Uhr etwas Geld wieder abheben wollte (er hat dummerweise alles auf einmal eingezahlt, sich aber nichts für sein heutiges Mittagessen übrigbehalten) bekam er vom Bankangestellten gesagt, das Konto sei bereits wieder aufgelöst worden! Wie konnte das sein? Mr. Anderson wollte das Geld nämlich ansparen, um endlich seine Geliebte aus dem Nachbardorf heiraten zu können, die er allerdings ohne das Geld nicht versorgen könnte, schließlich würde diese 5 Kinder mit in die Ehe bringen. Was also nun? Ab zum Sheriff! Dieser hört sich die Geschichte nur kurz an und beschließt eine Vollversammlung einzuberufen. Also sollen mithelfen diesen Fall zu lösen. Zuerst wird der Bankangestellte befragt: Er sagt aus, er könne sich nur sehr schlecht an Gesichter erinnern (wir erinnern, der Saloon ist direkt gegenüber), er schreibe aber alles penibelst auf! Also werden seine Bücher als Beweismittel hervorgeholt. In ihnen ist auch tatsächlich verzeichnet, dass Mr. Anderson um 11 Uhr, bereits zwei Stunden nach seiner Großeinzahlung, das Geld komplett wieder abgeholt hat. Wie kann das mit rechten Dingen zugehen? Mr. Anderson? Mr. Anderson beteuert jedoch er habe kein Geld abgehoben! Scheinbar eine Zwickmühle. Versucht Mr. Anderson die Bank zu verarschen? Den Sheriff mit seinen Hilfsheriffs? Sogar die ganze Stadt?! Der Bankangestellte beteuert weiterhin dass es Mr. Anderson gewesen sei. Da er sich sehr schlecht Gesichter merken kann, lässt er sich von jeder Person den Ausweis zeigen lässt, um die Identität zu prüfen. "Also Mr. Anderson, ihren Ausweis bitte!", verlangt der Sheriff. Doch was passiert? Mr. Anderson greift in seine Brusttasche, durchkramt seine Hosentaschen, sein Blick wird immer verwirrter. Der Ausweis ist nicht aufzufinden! Womit haben wir es nun zu tun? Tut Mr. Anderson vielleicht nur so, als wäre er er? Gibt er sich nur für jemand Anderen (vermutlich einen Mr. Anderson) aus? Doch nein, auch dies ist nicht richtig, einige kennen den Stadtbewohner mit seinem Plan die holde Schöne mit den 5 Bälgern aus der Nachbarstadt zu heiraten. Identität durch Bürgschaft bestätigt. Nur der Ausweis bleibt verschwunden... und das Geld. Was meinen die Hilfssheriffs? Da muss doch jemand Fremdes den Ausweis von Mr. Anderson gefunden oder sogar gestohlen haben, um sich schließlich mit diesem als Mr. Anderson auszugeben und dessen Konto leerzuräumen. In der Stadt ist schließlich wohlbekannt, dass der Bankangestellte unter zu vielen Saloongängen leidet. Gut, gut, wie weiter? Irgendjemand muss doch den Identitätenklauer gesehen haben? Der Sheriff? Der hatte Mittagspause. Die Post nebenan? Sie könne sich erinnern, dass an dem Vormittag zwei Kunden dagewesen seien, gibt die Postangestellte zu Protokoll. Mr. Anderson, den kenne sie nur vom sehen. An den zweiten Besucher könne sie sich nicht erinnern, da sei sie grade selber mit einer Kundin beschäftigt gewesen, mit der alten Ms. Russell, die Klatsch- und Tratschtante der Stadt und damit der Mittelpunkt eines jeden guten Gerüchtes. Sie kennt jeden, sie beobachtet jeden - die Gardinen an ihrem Haus sind eigentlich nur Statisten, zugezogen werden sie nie, man möchte ja nichts verpassen! Und die gute, alte Ms. Russel weiß natürlich genau, wer an jenem Morgen gleichzeitig mit ihr die Post-Bank-Sheriff Jurte betrat: es war Bob. Der junge Blondschopf Bob. Der Bob-ohne-Job. Kurzzeitig ist Ms. Russel verwirrt, was die Haarfarbe angeht, doch als sie sich an die Gerüchte die Bob umranken erinnert, ist sie sich wieder sicher. Es war wirklich Bob-ohne-Job, derjenige Bob nämlich, der erst vor kurzem wieder (schon das dritte Mal in zwei Wochen laut Ms. Russel's Strichliste) Arm in Arm mit Alice gesichtet wurde, der jungen, züchtigen Tochter des reichen Bürgermeisters dieser Stadt. Ein Skandal, wenn davon der Herr Papa Wind bekommen würde! Also Bob. Doch wo ist Bob? Bei der Versammlung ist er nicht erschienen, auch sonst hat ihn niemand an diesem Tag gesehen. Da dringt aus der Menge ein Schluchzen empor. Ein hübsches, junges Mädchen hat ihr Gesicht in ihren Händen vergraben und weint bitterlich. Das ist doch Alice! Die Alice, die mit Bob...? Psst, ist doch geheim! Der Sheriff tritt zu ihr hin. Ob sie etwas auszusagen hat? Ein Kopfschütteln hilft da nicht, es ist klar, sie scheint etwas zu wissen! Und schon bricht es aus ihr heraus. Auch sie hat Bob seit mindestens zwei Tagen schon nicht mehr gesehen! Damit sie nicht zu oft miteinander gesehen werden, schreiben sich die zwei täglich Briefe. Doch diesmal sind die Briefe ausgeblieben. Doch zum Postamt zu gehen und nachzufragen, das hat sie sich nicht getraut. Es kam also kein Brief bei Alice an und stattdessen klaut Bob einen Ausweis und räumt unrechtsmäßigerweise ein Konto leer? Wo hier der Zusammenhang wohl besteht... liebe Postangestellte, haben sie denn heute die Briefe denn schon ausgetragen? Natürlich, antwortet diese, das mache sie doch gleich als erstes am Morgen. Der derzeitige Briefkasten enthalte also nur Briefe, die nach dem Briefeaustragen heute Morgen abgegeben wurden. Die gute Dame wirkt allerdings etwas nervös. Der Sheriff hat dies auch bemerkt und fragt scheinheilig, ob er mal nachsehen könne, da er ja sowieso nur Briefe mit heutigem Stempel finden würde. Die Postangestellte protestiert, das ginge nicht, es unterliege alles dem Postgeheimnis. Doch hinter ihr rennt ein Hilfssheriff bereits in die Post und krallt sich den Einwurfkasten. Die Postangestellte rennt hinterher und fordert den Kasten zurück, doch der Hilfssheriff lässt sich nicht entmutigen und öffnet den Kasten. In ihm finden sich einige Tage alte Briefe - die gute Dame von der Post hat wohl etwas geflunkert, sie scheint seit Tagen keine Post mehr ausgetragen zu haben - die faule Socke - darunter auch ein Brief an Alice, ohne Absender. Alice versucht nach diesem Brief zu greifen doch wieder sind die Sheriffs schneller. Der Brief wird geöffnet und verlesen: " Liebste Alice, endlich ist der Tag gekommen. Ich habe alles vorbereitet und alles besorgt, wir brauchen nun die Zukunft nicht länger zu fürchten, denn wir können sie unbesorgt gemeinsam bestreiten. Lass uns gemeinsam fortziehen und Antares-City vergessen. Wenn du mir vertraust und mich noch liebst, so treffen wir uns morgen um 12 Uhr an der Brücke. Dein dich liebender Bob " Herzzereißend. Doch lesen wir den Brief nochmal genauer durch. Was genau meinte Bob mit den Worten "Ich habe alles vorbereitet und alles besorgt"? Sie können die Zukunft "unbesorgt" gemeinsam bestreiten. Wie das? Bob-ohne-Job braucht seine Zukunft nicht fürchten? Ist er etwa an Geld gekommen? Es scheint alles gegen ihn zu sprechen. Um sich eine Zukunft mit Alice aufbauen zu können hat Bob Mr. Andersons Geld von der Bank gestohlen! Und nun scheint er auf und davon zu sein. Allerdings, 12 Uhr ist noch nicht so lange her? Vielleicht ist er ja nicht weit gekommen? Ohne Pferd (Bob-ohne-Job-ohne-Gaul) dürfte er nicht allzu weit gekommen sein. Die Meute nimmt die Verfolung auf. Zuerst zur Brücke! Dort finden die Verfolger einen zerknüllten Zettel auf dem Boden liegen: " Ich bin zutiefst enttäuscht. Ich hau ab - B " Bob muss also hier gewesen sein! Doch wo ist er nun? In welche Richtung ist er geflohen? Ein Hilfssheriff ruft vom anderen Ende der Brücke: "Hier! Hier liegt ein Hut!" Den muss unser Flüchtiger wohl fallengelassen haben... hinterher! Denn hinter der Brücke führt nur ein einziger Weg weiter, nicht gerade sehr schlau von unserem Bob. Hinein in den Wald, alle rennen mit: Mr. Anderson, noch immer sein Geld beklagend und die Sheriffe anfeuernd, damit sie Bob und damit auch sein Geld wiederfinden, Alice, die es immernoch nicht so recht glauben kann oder will und natürlich auch die Sheriffs und Hilfssheriffs, die zudem noch versuchen die arme Alice vor der Papparazzi zu schützen. ![]() Immerzu bergauf, doch da macht der Weg eine kleine Biegung und mündet in einer Kreuzung eines größeren Weges. Da! Hinter den Bäumen blitzt ein rotes Halstuch auf! Sofort fallen Schüsse. Die Stadtbewohner verstecken sich hinter Bäumen oder werfen sich flach auf den Boden. Nur der Sheriff und seine Helfer wagen sich noch hervor zu tasten. Doch immer wieder wird hinter dem großen Baum an der Kreuzung geschossen. peng ein Schuss - Bob ist getroffen! Die Sheriffs eilen sofort hinzu und überwältigen Bob, der einen Schuss ins Bein erlitten hat. Bob liegt am Boden, der Sheriff hält ihn fest, alle Stadtbewohner umringen die Szene. Doch Bob hat kein Geld bei sich! Wo ist das Geld? Oder war es garnicht Bob, der es von der Bank abgehoben hat? Der Sheriff wirft einen misstrauischen Blick zum Bankangestellten hin, doch zu seinen Helfern ruft er: "Durchsucht den Wald, vielleicht hat er es nur irgendwo versteckt!". Die Helfer stürmen los, allen voran Mr. Anderson. <Und so gut kann es unser Bob garnicht versteckt haben, keine 5 Minuten später eilt eine fleißige Sucherin herbei, ein großes Bündel Geldscheine in der Hand und überreicht es Mr. Anderson. Dieser ist überglücklich! Bob ist also überführt. Der Sheriff packt ihn, um ihn mit zum Sheriffbüro zu nehmen. Doch Bob wagt einen letzten Versuch und greift nach der Pistole des Sheriffs. ![]() Doch der Sheriff ist schneller, Bobs Fluchtversuch missglückt, Bob wird abgeführt. Mr. Anderson ist überglücklich dass seine Zukunftspläne nun doch wieder in greifbare Ferne rücken, während Alice von den ihrigen nun wohl etwas abrücken muss, zumal sicher sein kann, dass ihr Vater, der Bürgermeister von dieser Geschichte erfahren wird... Was wir nun daraus lernen? Merkt euch ihr Bösewichter, in Antares-City werdet ihr keinen Fuß fassen... THE END Anmerkung an die Kryptographen: es tut mir Leid euch enttäuschen zu müssen, Bob kann wohl auch mal der Böse sein. Beäugt eure Kollegen mal lieber etwas kritischer Saturday, August 15. 2009Zuschaun kann i net...
Wie wahr dieses kurze Zitat aus einem ohrwurm-verdächtigen Lied der Operette "Im weißen Rössl" doch sein kann...
Denn wer auf der Bühne steht, kann nicht im Zuschauerraum sitzen! Dieses Jahr wird in Ötigheim obig genannte Operette aufgeführt. Bis vor Anfang diesen Jahres kannte ich weder Titel noch das Stück selbst. Erst so im Laufe der ersten Proben habe ich mir dann doch mal wikipedia zur Gemüte geführt. 5mal verfilmt und etliche Male auf verschiedenen Theaterbühnen aufgeührt worden. Ein Klassiker der älteren Generation Das sieht man auch deutlich am Altersdurchschnitt der Zuschauer, um es mal fies zu sagen: jedes Altersheim der Region scheint ihren Wochenendausflüge nach Ötigheim zu machen *g* Zum Stück selber ist zu sagen: viel schöne Situationskomik gepaart mit Volksmusik (die ich mal völlig unbewertet lasse, es sind allerdings auch Ohrwürmer darunter). Wer sich das Stück noch anschauen will: Die kommenden zwei Wochenenden bieten die letzte Gelegenheit dazu! Am 23., 29. und 30. August sind die letzten 3 Aufführungen. Es macht denke ich alleine auch schon Spaß mal das etwas andere Theater zu sehen: beim Badischen Staatstheater galoppieren bestimmt keine Pferde über die Bühne und es laufen auch nicht eben mal Ziegen und Kühe den Berg neben den Zuschauern (das "Rütli") runter. Auch die Masse an Leuten, die mitmacht (>150), erlaubt es tolle Szenen darzustellen, das Wirtshaus "Im weißen Rössl" ist immer gut besucht und auf dem Markt ist auch nicht gerade wenig los ... Tja und was ich dabei so eigentlich mache? Ich kellner. Jetzt aber weniger für die Zuschauer und mehr für die Statisten, die unser weißes Rössl besuchen. In einigen Szenen, wenn das Gasthaus vorkommt, laufe ich im blauen Gewande mit ein paar andern Mädels aus unserer Kellnertruppe herum und serviere Kaffee und Kaffee und nuja... Kaffee - wir haben nur Tassen mit Untertellern und Kaffeekannen! Es hat sich inzwischen sogar so eingebürgert, dass manche Gäste-Schauspieler ihre Getränke selbst mitbringen und wir ihnen so auch ab und an mal Sekt, Wein oder Bier servieren können. Was tut man nicht alles der Echtheit halber! ![]() Eigentlich singe ich aber in unserem "Jungen Chor" mit. Wir haben dort nämlich zwei Chöre, den großen und den jungen (kleinen) Chor. So trällern wir bei ein paar verschiedenen Liedern mit, hoffen das vom Gesang auch was bei den Zuschauern ankommt und haben ansonsten unseren Spaß hinter der Bühne und im Orchestergraben. Denn dort bekommt man vieles mit, was dem Zuschauer verborgen bleibt. Wenn im Playback-Style das Sigismund-Lied mitgesungen wird, die Rössl-Wirtin den Gummibärchen von uns nicht widerstehen kann, verschiedenen Leute zu spät am Platz sind, was sonst noch alles schiefläuft und wenn die Tür zur Bühne aufgeht doch klappt. Es macht einfach Spaß Monday, June 8. 2009Des wählen ist des Kekes Lust...
das wäääääääählen!
Da ich doch so gerne in Bürgerbüros gehe, durfte ich dies letzt mal wieder tun und dank Umzuges meinen Erstwohnsitz ins Nachbardorf verlegen. Das es da so lustige Fristen gibt, damit man noch wählen darf, wusste ich allerdings nicht. Meine Mutter hatte sich 2 Monate vor der Wahl umgeldet. Ergebnis: sie durfte weder Gemeinderat noch Kreistag wählen. ich habe mich mit ein paar Wochen Verzögerung rückwirkend umgeldet, durfte noch im alten Wahlort wählen und zwar Kreistag und Euro. Das Ende vom Lied: *kopfschüttel* und Wählerpflicht weitesgehend erfüllt. Wollte noch was anderes demnächst noch bloggen, wenn mir wieder einfällt was, dann seht ihrs Sunday, April 26. 2009Segeln
Sonntag, 23 Uhr abends, Bahnhof Karlsruhe: Der letzte Tag der Semesterferien, aber morgen sollen wieder Vorlesungen stattfinden... genau der richtige Tag, um nach Kiel zu fahren: eine Woche segeln in der dänischen Südsee steht auf dem Programm! Man braucht ja auch hin und wieder mal Erholung
![]() Daniel und Lena waren schon längst oben, zusammen mit Daniels Vater waren sie bereits Freitag gestartet und hatten unser Schiff, die Gaylord durch den Kanal nach Laboe geschippert. Was sie mir nicht verraten hatten: sie hatten keine Sonnencreme dabei und das wo ich so darauf gebaut hab... Es war fast immer superwetter, dementsprechend viiiieeel Sonne aber auch ausreichend Wind, damit einem kalt wird. Am Tag meiner Ankunft hab ich dann auf dem Schiff allerdigns erstmal eine Runde gepennt... Bahnfahrt über Nacht, trotz 5h Schlaf... ich hab wunderbar geschlafen an Deck! ![]() Beim 1. Bild hab ich grad die vorderste Position auf dem Schiff eingenommen, weiter vorne und man kann den Fischen einen Gute-Nacht-Kuss geben. Solange nicht soviel Wind ist und dementsprechend auch keine Schieflage kann man da vorne auch prima Mittagessen einnehmen. ![]() Die Gaylord hat eine kleine Küche mit mitschwingendem Herd und einem tollen Kühlschrank, der im Schrank versteckt ist. Hier gibt es gerade Fischstäbchen zum Abendessen. Die Tische sind übrigens einklappbar und natürlich muss man auch alles festmachen können, für unsere wüsten Schiffsmanöver ![]() Hier sind wir in Fabourg bei unserem Anlegemanöver. Zur besseren Erläuterung der Seilkonstrukte habe ich ein Handbuch von Holger bekommen und Daniel und Lena zeigen mir wie das ganze in der Praxis aussieht. Das sieht doch schonmal ganz gut aus oder? Leider hatten wir nicht immer soviel Wind und mussten ab und an auch mal den Motor anwerfen. Dann war jedoch Zeit für kleinere Anlege-Übungen: das Seilsche auswerfen! Dazu gehört natürlich auch noch das SEil zusammenlegen, doch da bin ich immernoch nicht so fix drinne, da gibts kein Foto! Auch ist Motor fahren schön gemütlich, um andere Dinge zu tun: Daniel unser Multi-Tasking-Man durfte nebst steuern gleichzeitig die Kartoffeln fürs Essen schälen *g* Bisher hatten wir unsere Position stets mit dem GPS bestimmt und so auf die Seekarten übertragen. Einen Tag sind wir dann jedoch extra später losgefahren (es wurde dann noch später, auch beim Schiff kann man über Nacht das "Radio anlassen", ganz analog zum Auto) und haben diesmal komplett ohne GPS navigiert. Daniel musste steuern, während Lena und ich für den Weg zuständig waren: Nur mit Fernglas mit Winkelangabe, tollem Lineal mit integriertem Geodreieck, Bleistift und unseren gesunden, jungen Augen haben wir anhand verschiedener Landmarken (zumeist Leuchttürme, Hafeneinfahrten, Windmühlen, Städte, Industrietürme) den kompletten Weg navigiert. Garnicht so leicht manchmal, bis man alle sichtbaren Landmarken abgeklappert und dann noch eingetragen hat, ist man ja schon längst weitergesegelt! Was noch hilfreich ist, sind Untiefentonnen. Die kann man sich vorstellen, wie die roten und grünen Tonnen, die das Fahrwasser begrenzen. Anhand des Bürstenkopfes der Tonnen kann man erkennen, auf welcher Seite man die Tonne umfahren muss. Als es dunkel wurde mussten wir uns dann komplett an den Leuchttürmen und Hafeneinfahrten orientieren. Die Leuchttürme leuchten übrigens nicht aus jedem Winkel betrachtet gleich: die meisten haben bestimmte Sektoren, in denen sie in rot, grün oder weiß leuchten. Rot beispielsweise dann, wenn man zu nah am Ufer sein könnte. Wir mussten ja auch darauf achten, dass wir nicht zu nah ans Ufer fuhren, unser Schiff hat ein Tiefe von 3m und unter 10m wollten wir eigentlich nicht so schnell kommen. Hat aber echt super geklappt und viel, viel Spaß gemacht, mal selber zu navigieren. Dass wir uns dem Hafen an diesem Abend (ich glaub gegen 23 Uhr) dann doch von der roten Seite genähert haben.. naja, ups! Gesteuert hab ich das Schiff anfangs wenig, erstmal viele anderen Sachen lernen, wie die Fock hochgezogen wird, wie sie wieder verstaut wird, wie die Fender außen festgemacht werden (und das man sie nicht draußen vergessen sollte, wenn der Hafen außer Sicht ist Ab und an wenn mehr Wind da war, war man natürlich auch immer wieder damit beschäftigt Wenden zu fahren und hatte was zu tun *g* Am meisten Spaß hat es dann allerdings am letzten Tag gemacht, als ich ein Stück lange gesteuert hab, bei ca. 80cm Wellengang. Das klingt nicht viel, aber wenn man dann am Steuer steht und versucht seine angepeilte Landmarke auch weiterhin im Sichtfeld zu haben, dann merkt man schon ganz schön, dass einen die Wellen gut wegdrücken (anfangs Am-Wind-Kurs, später Raumwindkurs), da darf man gut gegenlenken. Das ging gut auf die Arme! Hihi, achja und von den roten Gesichtern wollen wir erst garnicht reden. Ich verrate euch nur eins: peinlich war uns da nix! Den Rest der Bilder dürft ihr euch jetzt einfach so anschauen, wer noch wissen will, was die komische Segelstellung soll, was Holger in diesem kleinen Loch da macht, wieso wir von den Schweinswalen keine Fotos gemacht haben und ob wir jemals Deck schrubben mussten... darf mich gerne frage! Sunday, November 16. 2008m1teKoMa
"Zeitgleich wie die Professorin aus ihrem Büro in den Flur tritt, verlasse ich mit der Zahnbürste im Mund, einem Schuh in der Hand und einem nicht sonderlich wach-intelligenten Gesichtsausdruck den Seminarraum. Ein vielleicht nicht ganz alltägliches Zusammentreffen an einem schönen Donnerstag Morgen in der Uni..."
Von der KoMa schon viel gehört, einige KIFels aus unserer Mathe/Info-FS wollen ebenfalls hin und ich wollte eigentlich schon immer mal wissen, was da so abgeht... wieso fahre ich diesmal nicht einfach mit zur KoMa? Die Menge der Gegenargumente war nicht sonderlich groß, auf gings nach Paderborn! Ankunft Mittwoch Nachmittag, nach Anreise mit ICE in der 1. Klasse (wie es ich für Elite-Studenten gehört g oder auch, es lebe Sparpreis 50!) und einigen Probleme mit Fahrkarte mit Bahncardeintrag und Reisende ohne Bahncard und Schaffnern, die das garnicht witzig fanden. Anmeldung, Ausgabe der T-Shirts und Infohefte, dann ging es auch schon bald zum ersten und für Leute wie mich vorerst wichtigsten Arbeitskreis (AK): der Ersti-AK. Jaaaa, auch im 9. Semester darf man nochmal Ersti sein. Die nächsten Tage waren neben den AKs mit ausreichend Aktivitäten gefüllt: wer wollte konnte an einer Stadtführung teilnehmen, das HNF Museum besuchen, 2mal in der Mensa bzw. dem Palmengarten essen gehen und wer nicht wie ich seine Badeklamotten daheim hat liegen lassen, der konnte auch schwimmen gehen Im Wesentlichen habe ich AKs besucht, bei denen ich dachte, dass entweder andere mir dringend benötigte Information geben können oder aus Erfahrung erzählen können oder aber weil ich selbst Information zu bieten hatte. So konnte ich in "Berufungskommission" und "Abschlussarbeit" einen Haufen Information und Tipps mitnehmen, selber aber in "Außenarbeit der FS" etwas Input geben und Ideen präsentieren. Neben den Themalastigen AKs (mir fällt grad kein besserer Name zur Unterscheidung ein) gab es aber auch sogenannte Spaß-AKs. Von Kartenspielen über Werwolfen, AK Pella oder grüne Katzen nähen, es gab viel Auswahl und ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten, wenn man nicht gerade sowieso schon in zig Gespräche vertieft war. Neben den ganzen AKs und allem sonstigen fand das "Mörderspiel" statt. 2 Opfer galt es zu töten und bevorzugt auch nicht selbst getötet zu werden. Wer also morgens in den ersten AK geht, feststellt, dass es zu wenig Stühle gibt, in den NachbarAK geht um sich einen Stuhl zu holen, sollte sich diesen NICHT geben lassen, auch wenn das noch so freundlich ist. So kam ich nämlich zu der zweifelhaften Ehre im KoMa-Ring das erste Opfer auf der Liste zu sein [2]. Abgerundet wurde die KoMa natürlich von dem Abschlußplenum. Es ging nicht so lange wie befürchtet, lediglich bis 1 Uhr oder halb 2 (ja, nachts!)und war denke ich recht effektiv, auch das diskutieren hier hat mir Spaß gemacht und war interessant. Anschließend noch eine Fuchs-Polonaise durch das Abschlußplenum der KIFels und dann einen Mitternachtssnack beim ewigen Frühstück eingenommen. Aus Spaß an der Freude habe ich mich von ca. halb 4 bis halb 5 noch in das KIF-Abschlußplenum gesetzt, dieses ging wie erwartet insgesamt natürlich deutlich länger als bei uns! Alles in allem habe ich sehr viele nette Leute kennengelernt, habe erfahren was die anderen Fachschaften in Deutschland und Österreich so treiben, Schlafminimierung untersucht und viel Spaß gehabt. Danke an alle, die das möglich gemacht haben!!! Achja, und auf der Rückfahrt hatte ich natürlich immernoch keine Bahncard... [1] Anm.: Zur Vereinfachung einer Diskussion mit >50 Leuten wurden spezielle Handzeichen festgelegt, wie etwa Hände wedeln zur Zustimmung, Hände kreuzen bei falschen Fakten oder auch einen Rahmen zeichen für "Argument fällt aus dem Rahmen". Durch die Nutzung dieser Handzeichen reduziert sich der Geräuschepegel deutlich und es werden weniger Pausen benötigt. [2] Mord = zeugenlose Gegenstandsübergabe Wednesday, September 10. 2008Das süddeutsche Viertel
Da sitz ich da, glücklich nach meinem Auslandsjahr, im Büro neben meinem Kollegen (Praktikum) und freue mich, dass ich nach diesem Jahr (wieder) keinerlei aktive Übersetzung tätigen muss, wenn jemand mit mir Englisch spricht (vorausgesetzt er kann es!).
Meine Vorgehensweise: - hören + verstehen: "Hi! How are you?" - antworten: "I'm fine. And how are you?" Sprich es ist keine Pause nötig, kein Anwerfen des Gehirns vonnöten, um den Satz zuerst gedanklich zu übersetzen, um dann antworten zu können. Von diesem Zwischenschritt glaubte ich befreit zu sein. Doch das wäre ja zu schön. Eben gefragt, wann wir Mittagessen gehen, kam die Antwort: "Viertel eins!". Meine Vorgehensweise hierbei: - hören: "Viertel eins!" - denken: Moment, da war doch was... Ah! Süddeutsche Uhrzeit! Öööööhm... das war doch... aaah ja, 12.15 Uhr, is doch logisch... *hust* - antworten: "Super, passt prima, hab aber jetzt schon Hunger." Bevor mir es jetzt wieder alle zu erklären versuchen: ich kann die süddeutsche Zeit umrechnen, ich brauch halt nur etwas Zeit dafür und verwende sie demzufolge nicht selber. Die Uhrzeitsangabe finde ich total verkorkst und leicht missverständlich. Das einzige was ich zugunsten der süddeutschen Zeit gelten lasse ist dies: Man sagt ja schließlich auch nicht "Es ist halb vor 7" oder "Es ist halb nach 6" sondern sagt einfach "Es ist halb 7" - ohne vor oder nach. Es ist wie es ist. Ich kann es umrechnen aber ich falle eben immernoch nur zu oft damit rein! Friday, August 24. 2007Bald gehts los!So, ich fange wieder an zu bloggen und das hat einen Grund: Am Sonntag früh geht es ab in die USA!!! Die nächsten 2 (3) Semester werde ich an der University of Massachusetts, Amherst weiter Mathe studieren. Und am Montag fängt dort bereits die "orientation week" an. Ich werde dort in einer 2er WG mit einem Ami (Michael) etwas außerhalb vom Campus wohnen. Wo? Hier: meine Behausung in Amherst Im Moment bin ich am packen, haben vorhin die Koffer soweit zugekriegt (ging erstaunlich leicht!). Nun muss ich nur noch meinen Rucksack fürs Flugzeug packen, sowie das Taschenmesser und die 200ml Nivea-Dose noch in die Koffer quetschen. Wenn alles gut geht, hab ich das heute Abend fertig und kann morgen nochmal entspannen (vllt Baggersee?). Bald erfahrt ihr hier mehr, was ich so in den USA treibe und wenn ich endlich Fotos hochgeladen habe, auch den Link dazu Saturday, February 24. 2007Trackbacks 1 bis 173
Ei der Daus, man lernt doch nie aus...
Wie lernt man mit sein Blog richtig zu verwalten? Man bekommt ganz viele Spammails und muss da erstmal ein paar Einstellungen ändern. Zum Glück gibts da immer nette Menschen die einem helfen! Weiter gehts mit lernen, wer vorher nix schafft, muss halt jetzt ran... gähn Sunday, November 19. 2006Heckenaktion
Mal wieder ein toller Tag... Samstag! Wochenende! Ausschlafen!
Doch nein, man hat sich schon wieder zu einer Aktion verpflichtet, die einen bereits um 8.06 Uhr auf die Bahn gehen lässt! Doch, man hat es versprochen, also hält man es ein. Ausnahmsweise mal pünktlich los! Dann auf dem Weg zur Bahn, der erste aktive Gedankengang: "Moment... ich wollte um halb 9 am Ziel sein... dazu fährt die Bahn am Marktplatz um 8 Uhr. ...8 Uhr? Äh... shit!" Wir hatten uns von den Pfadis aus verpflichtet, der Gemeinde bei einer Heckenaufräumaktion zu helfen. Ähnlich wie vor einem Jahr in Mutschelbach (http://vorort.bund.net/karlsbad-waldbronn/aktivitaeten_2005_heckenpflege_mutschelbach.htm) dachten wir. Doch diese Hecke war nicht mehr wirklich als Hecke zu bezeichnen: eine schöne große Baumreihe erwartete uns! Ziel dieser Aktion: die Nadelbäume rausholen. Weitere Helfer: 3 Männer und eine Frau von der Gemeinde mit zwei Fichtenmopeds. Wir anfangs zu 4. später dann zu 7. hatten den Auftrag die Welt zu retten.. nein... genau, alles Kleingesägte aus der "Hecke" rauszuholen. Das große Holz durften wir auf unsern Hänger laden, als Feuerholz, alles andere kam in eine Mulde. Von 9 bis 12 mit einer kleinen Pause schleppten wir alles raus. Ergebnis: ich schätze so 8-10 Bäume weniger in der Hecke, zerkratze Arme, hartnäckiger Spreisel im Finger und ziemlich k.o.! Abends konnte ich meine Hände nicht mehr stillhalten, die haben gezittert wie'd Sau! Aber: mal wieder etwas "gutes" getan und es kommt auch ein Foto von uns ins Amtsblatt, wie Jens so schön sagte: "OHNE den Bürgermeister!". Friday, September 15. 2006Backtipps
1. Teigschüssel nicht umwerfen
2. Waage nicht kaputt machen 3. versuchen, dass Rezept leserlich zu erhalten 4. Kommilitonen per ICQ ausquetschen, wieviel Zucker in eine Tasse geht 5. nicht alles unter Wasser setzen - obwohl, dass war ja vorher schon! 6. Finger aus dem Quirrl 7. nicht hetzen lassen 8. erst essen, wenn nicht mehr zu heiß 9. mir fällt nix mehr ein, ich mach mal weiter 10. nachdem das Rezept abgewaschen ist, zum trocknen zwischen Zeitung legen 11. Messer nicht auf den Fuß fallen lassen! 12. sich merken, wann man sie reingetan hat 13. jetzt kommt die 2. Ladung!!! Monday, September 4. 2006Etje
Ich weiß gar nicht, mom, ich schau mal...
nein, ich hab noch nie wirklich von Etje erzählt! Dabei wissen alle, die mit mir befreundet sind inzwischen Bescheid über die Freiluftbühne, die sich die größte Deutschlands nennt. Bin seid dieser Saison dabei und hab gleich in allen Eigenproduktionen (Der Zauberer von Oz, Wilhelm Tell, Fidelio) mitgespielt, hauptsächlich als Volk. Tatsächlich tat sich jedoch kurz vor Beginn der Aufführungen noch die Möglichkeit auf, etwas mehr zu zeigen: Als eins von zwei Seemädchen, die zu Beginn von Tell auf Felsen überm See sitzen/stehen und gemeinsam "Es lächelt der See" zweistimmig und a capella singen. Ich muss zugeben, ganz sauber war es nicht, vor allem die zweite Strophe. Bei der sind dann aber schon die anderen Volksdarsteller rausgelaufen, uns wurde dann nicht mehr ganz so andächtig gelauscht! Von den vielen Aufführungen stand ich auch nur 4mal oben. D.h., da unten oben. Denn ganz oben vor der Kapelle standen wir sonst immer mit dem Jungen Chor, um unser Gebet nach dem Apfelschuss zu singen. Am Schluss wurde es kritisch, denn bei Regen oder nach Regen, wie es da der Fall war, wurden die Pappfelsen weich und es sind schon welche eingebrochen. Ups. Als Gastspiel kam zum Schluss jetzt noch das Star Ensemble von Evita, allen voran Anna-Maria Kaufmann. Klar musste ich da mitmachen. "Don't cry for me Argentina" hatte ich früher schon öfters im Gesangsunterricht gesungen. Das Stück war auch megaklasse! Insgesamt waren wir 6mal auf der Bühne, wobei der erste Auftritt bereits vor Beginn des Stückes war! Um die Zuschauer in die richtige Zeit zu versetzen, traten eine Viertel Stunde vor offiziellem Beginn bereits Tangotänzer auf. 5min später folgte das Volk! Zuerst so ein paar Marktfrauen und ein paar Männer, die die Kneipen ansteuerten und dann, schwuppdiwupp, sausten zwei Freundinnen und ich raus auf die Bühne und spielten Fangen. Eine Mordsgaudi, genau das Richtige Mir wurde berichtet, einige Zuschauer hätten erschrockene Rufe von sich gegeben Evita an sich, fand ich ganz gut. Hab aber mehr erwartet gehabt (manch andere der Fidelio-Profis wohl auch Che war klasse und die Massenszenen hatten ne verdammt gute Wirkung, zum Beispiel die Demonstration für Perón, mit "Wach auf Argentinien". Dabei musste wir andauern "freezen", was nicht immer alle verstanden. "Hej, (Omi), FREEZE!!!" Nix da, sie bewegen sich weiter..."Hej! Einfrieren!!!" - "Oh!" und sie standen still Die Bühne ist echt toll, auch wenn das Rütli (unser Hügel) inzwischen recht platt getrampelt ist. Bin mal gespannt, wie sie nächstes Jahr aussehen wird, für Anatevka und Schneewittchen. Wir haben dafür sogar jetzt schon die Termine! Muss mich jetzt mal informieren, worin es genau in Anatevka geht (und ob ich es richtig geschrieben habe! ) Friday, September 1. 2006Schkeuditz in KA
Juhu!
Die Steffy ist da! In der 8. Klasse weggezogen, seither 3mal gesehen und jetzt is sie da fürs WE!!! Kaum noch sächsischer Dialekt Sunday, August 27. 2006ADAC
Haidenoi, bin ich froh, dass ich beim ADAC bin!
Da fährt man so nichtsahnend über die Autobahn nach Ötigheim... joa, schon einiges an Verkehr, aber man kommt gut durch! Ein bischen Regen, schon leicht dunkel... alles kein Problem. Vor dir taucht ein Lkw auf, hm... der is langsamer als du! Also, Blinker setzen, rüber auf die linke Spur... ... denkste! Wenn das so einfach wäre! Du ziehst am Lenkrad... aber es will nicht so ganz! Dein nächster Gedanke? Richtig! AAAAAAAAAAAAaaaaaahhhhhhhh! Naja, lenken ging dann einigermaßen doch noch, wenn man ganz langsam fuhr auch die Kurven. Von der Autobahn runter und in so ne Infobucht: ADAC anrufen! Nette Menschen, aber hallo! Sind dann auch gleich mal gekommen und haben den Wagen abgeschleppt. Das Rädle wo der Keilriemen drübergeführt wird war irgendwie nicht mehr an seinem Platz! Und der Keilriemen flog durch die Gegend!! Noch mehr nette Menschen: meine Mama hat mich abgeholt und noch nach Ötigheim gebracht! Habe zwar das einsingen verpasst aber nicht den Auftritt! (Fidelio) Und das Auto? Wurde nach KA in die nächste Chrysler-Werkstatt gebracht. Was ich sonst gemacht habe? SMS nach Mexiko geschrieben, um meinem Vater zu sagen, dass sein Jeep kaputt ist!!! Monday, May 29. 2006PfiLa
Zerkratzt, stinkend und hundemüde...
So komme ich zur Tür herein und denke nur: duschen! Aber auch: man war das geil!!! Ob nachts im Wald zu stehen und eine "Burg" zu verteidigen, gemütlich auf Teppichen sitzend bei Kerzenschein zu singen oder in strömenden Regen Wassergräben durch das Zelt zu ziehen (einfach herrlich, Jurte mit fließend Wasser Achja oder Irische Bulldogge auf einer Wiese mit Schlammlöchern zu spielen... ... und danach mit Kleidung zu duschen Absolut ein Erlebnis wert und das schöne: man hat es nicht alleine erlebt, sondern 60 andere Menschen auch! Friday, September 9. 2005Was ich bloggen will
Nach ein wenig Knatsch beim ersten Eintrag, will ich mal erzählen, warum ich blogge und was ich so bloggen werde.
Wenn ich blogge, dann denke ich nicht lange nach, was ich erzählen will, ich schreibe einfach. Wenn ich dann grad irgendwas im Sinn hab, worüber ich philosophieren will, dann kann es natürlich auch mal zu Ausschweifungen kommen, wieso nicht. Kommt natürlich auch mal vor, dass ich über mich erzähle, wer weiß?! Oder ich will Ärger loswerden oder über den neusten Kinofilm erzählen. Tout est possible! (Es kann natürlich auch vorkommen, dass ich falsches Französisch schwätze, da übernehme ich keine Garantie
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