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Tuesday, January 29. 2008Wie auffällt, was DOCH fehlt:
Jaa, der Startschuß für das neue Semester ist gefallen. Nachdem Loli in Kansas ja schon angefangen hat, hat Umass gedacht, es muss nachziehen
Gestern erstmal einen Haufen Mathe-VL besucht, um mir davon welche auszusuchen. Es sind doch deutlich mehr interessante dabei, als ich vorher gedacht hatte! Heute ist nun aber Infotag. Lustigerweise liegen alle Mathe-VLs fast nur MWF und die Info-VLs nur TuTh. Grad mal in "Operating Systems" reingeschaut: Ein Raum, so schön im Halbrund aufgebaut, lange durchgehende Bänke, Beamer und Folien anstelle der sonst üblichen Tafel, einige Leute hatten ihr Notebook auch schon an und der, der vor mir saß spielte WOW. Leuts, ich muss sagen: ich hab mich wieder wie zu Hause gefühlt! Jetzt weiß ich endlich mal, was genau ich in den Mathe-VLs hier vermisse! (Nur so bequeme Stühle wie hier gibt es in D nicht und Steckdosen und Inet-anschlüsse direkt vor der Schnauze kenn ich von D auch weniger. Aber...) Dann war der Prof noch richtig genial, erzählt lustig und ist begeistert von dem was er von sich gibt! Nur leider, leider, liegt diese VL wohl nicht in meinem Kompetenzbereich... Dazu fehlen mir doch noch einige Grundvorlesungen davor. Dabei fiel mir dann auch wirklich auf, wie blödsinnig eigentlich die Sache mit den Nebenfächern bei uns in KA ist. Für das Vordiplom ist es ja ok, nur Info 1 + 2 zu hören. Aber wenn man dann im Hauptdiplom für sein Nebenfach Informatik eine interessante Vorlesung hören will, fehlen einem eigentliich so gut wie alle Grundkenntnisse dafür! Übrig bleiben dann nur die absolut Mathe-lastigen Vorlesungen, die sonst kaum Informatik-technischen bedürfen. Fällt mir jetzt erst so wirklich auf: eigentlich sehr schade! Nun ja, die nächsten Infovorlesungen, die mich interessieren liegen erst im Nachmittagsblock. Alle drei im gleichen! Dafür haben die hier auch ein Händchen. Ansonsten gilt allgemein für die Auswahl der Vorlesungen: schauen, dass nicht zuviele Examen und andere Zwischenprüfungen geschrieben werden und hoffentlich nicht zuviel Arbeitsaufwand mit ihnen verbunden ist (ich kann mich grad von einige Kursen nicht trennen - mal schauen wie das mit dem "audit" läuft). Soweit so gut, ich meld mich wieder wenn es neues gibt! Viel Glück an alle, die demnächst bereits Klausuren anstehen haben! Monday, January 28. 2008Snowshoehike
Jaaaa nach normalem Backpacking, Nachtwandern und "Höhlenrumlaufen", konnte ich heute der Liste eine weitere "Wanderart" hinzufügen: Schneeschuhlaufen!
Mit Volker als leader, seinem Mitbewohner Eli und zwei Neuen sind wir zum Mt. Tom Reservat, um den 'Teabag'-Trail hoch zum 'Goat Peak' zu wandern. Schnee war vorhanden, Schneeschuhe dank dem UMOC auch. In den Schneeschuhen ist man vorne festgebunden an den Schuh und kann hinten die Ferse frei hochheben. Man muss nur bedenken, dass die Schuhe einen etwas breiteren Gang erfordern, damit hatte ich so etwas meine Probleme Ging aber ganz flott hoch, Eli rannte uns voraus, hinterher und sprang, hüpfte und konnte einfach nicht stillhalten *g* Er musste dann auch wieder seine Eli-Sprünge testen, das hab ich hier mal im Video festgehalten. Wer sonst noch verrückte Aktionen von ihm sehen will, der schau auf youtube nach Videos von eliwalks, da hat man richtig Spaß dran! Oben angekommen und auf die Plattform gekraxelt sah man auch ein wenig von dem vesprochenen Sonnenuntergang (es war leider etwas diesig). Der Rückweg war dann eigentlich das beste: ich habe auf den steileren Stücken einfach mal das runterrennen und hüpfen wie Eli probiert - ein riesiger Spaß! Und wenn man hinfällt, dann landet man dank Schnee recht weich Fazit: Schneeschuhlaufen bergauf ist superanstrengend und die Füße sind sich immer im Weg! Bergab? Ein Traum - megaviel Spaß! Saturday, January 26. 2008SalsaWas das ist? - Salsasoße, Schärfegrad: mild. Die ist nicht scharf? - Na dann wartet mal ab, bis ihr die eines schönen Tages mal ins Auge bekommt! Tuesday, January 22. 2008Am 21. wech...
... am 21. heim
... und dann ist Amherst wie leer gefegt! Bin seit einigen Stunden wieder auf amerikanischem Gelände und noch hellwach (leider!). Der Flug ist recht gut verlaufen (abgesehen von ungewöhnlich vielen Turbulenzen!). Was mal wieder recht beschissen lief, waren die Zeiten. Also da ist die Deutsche Bahn ja mal echt harmlos dagegen! In Peking über 1h Verspätung und dadurch war dann der Anschlussflug in Toronto weg, ich wurde direkt umgebucht auf einen späteren. Das der dann biserl später los ist und in Toronto auf der Rollbahn stehen geübt wurde, weil alles Gates belegt waren, muss ich das noch erwähnen? Leider musste da nur Björn, der sich bereit erklärt hatte, mich abzuholen auf mich warten! Vielen lieben Dank nochmal! Nachdem alles so ein bischen unter mir geschwankt hat und ich auf dem letzten Flug todmüde war, war das wirklich eine Riesenhilfe! Und dann noch mit ner heißen Schoki empfangen zu werden!!! Jetzt mal schauen, ob ich das Auto für die nächsten am Flughafenankommer fix kriege, das spinnt mal wieder rum. Diese Woche ist nämlich noch frei, ab Montag beginnt dann das neue Semester! Es werden aber wohl noch einige Berichte und Fotos nachgeliefert werden von unserer "Tour de China", also wer gerne Fotos anschaut... dranbleiben! Monday, January 14. 2008Wir verstehen Bahnhof
Noch sind wir in Hangzhou. 55 Minuten dürfen wir noch auf unseren Zug nach Shanghai warten. Mal schauen, was das wird. Beim Ticket-Kauf habe ich nicht allzuviel verstanden (die gute Frau mir gegenüber offensichtlich auch nicht) und dann habe ich dummerweise vergessen nach "Softseats" zu fragen (die werden einem auf jeder Touriseite empfohlen). Die Schalterhalle war schon eine Erfahrung für sich: 40 Schalter und vor jedem vielleicht 10m Schlange. Wehe jetzt beschwert sich noch einer, dass er mal bei der DB anstehen musste! Mit unseren Tickets in der Hand kamen wir aber ohne Probleme in den Bahnhof (und durch die Sicherheitskontrollen wie am Flughafen) rein. Ganz im Gegensatz zu einigen hundert Leuten, die vor dem Bahnhof in der Kälte hockend warten (auf was eigentlich?). Ein kurzer Blick auf die ansonsten recht knapp gehaltene Anzeigetafel deutete uns den Weg zu "Wartesaal 4" den wir hinter zwei Ecken auch richtig schnell fanden. Nun warten wir in einer etwa 25x50 Meter großen Halle mit reichlich 2000 anderen Leuten auf den Zug. Bahnsteige scheint es nicht zu geben. Die Züge werden einzeln aufgerufen und "geboardet" - alles ein wenig wie am Flughafen.
Update: Nach der FahrtUnd am Ende war alles doch halb so wild. Als sich die Tore für "unseren" Zug öffneten drängelte sich die versammelte Masse gen Bahnsteig. Gar nicht so dumm das System. Bei der Menge an Bahnfahrern landet sonst bestimmt mal jemand aus Versehen vor dem Zug. Auf dem Bahnsteig durfte man sich dann nach Wagen sortiert in einer Reihe aufstellen (hübsch markiert durch eine Bahnangestellte nebst Schild mit der Wagennummer in groß darauf Grüße aus Shanghai, Felix & Mareike Sunday, January 13. 2008Die schönste Stadt Chinas
¨Hangzhou - the most beautiful city in China¨, trötet einem CCTV9 (= ¨Chinas only english speaking news channel¨) täglich entgegen. Da Felix von einigen anderen Touris bisher auch viel gutes über die Stadt am West Lake gehoert hatte, sollte unsere kleine ¨Chinarundreise¨ hier beginnen. Richtig gehoert - Rundreise
Wir hatten einen günstigen Flug (470 RMB p.P. inkl. allem) bekommen, der allerdings schon um 08:20 Uhr ging. Das hieß zeitig aufstehen und morgens um 06:00 Uhr ein Taxi suchen. War aber kein großes Ding, da in der Nähe meines Apartments einige Fahrer ihre Taxen wuschen. Als wir ankamen standen alle Fahrer um einen herum und deuteten uns, mit ihm zu fahren (eigentlich komisch, da sich sonst immer jeder selbst der nächste ist). Nach dem Start war aber auch ziemlich schnell klar warum. Der gute war extrem neu und brauchte dringend Fahrpraxis, da kam die Tour zum Flughafen grade recht. In seinem früheren Leben muss er Pilot gewesen sein (die fahren schließlich auch immer in der Mitte der Rollbahn und beim Start gleich richtig Gas). So hingen wir dann auch an jeder roten Ampel in den (nicht vorhandenen/angelegten) Gurten und bei grün tat uns das Getriebe richtig leid. Am Flughafen angekommen waren wir vom Check-In echt beeindruckt. Keine 10 Minuten nach unserer Ankunft hatten wir das Gepäck abgegeben, eingecheckt, die Sicherheitskontrollen passiert und saßen am Gate. Ganz im Gegensatz zu meinen Erfahrungen auf dem Herflug (4 mal einchecken!)... Der Flieger war pünktlich und ein paar Minuten nach dem Start gab es strahlenden Sonnenschein über den Wolken. SONNENschein - ich war happy, denn in Chengdu scheint praktisch nie die Sonne, was einen ganz schön irritieren kann (Chengdu = die Stadt ohne Himmel). Auf dem Flug gab es auch leckeres chinesisches Frühstück: warme JiaoZi, Möhrensalat, getrocknete Papaya und Tee (Felix hat sich über doppelten Salat und Papaya gefreut). Die tollste Stadt Chinas begrüßte uns mit richtig miesem Wetter, dazu 7 Grad Außentemperatur und der Bitte im Flieger doch schon mal seine warme Jacke anzuziehen. Mit dem Flughafen-Shuttle kamen wir noch ohne Probleme in die Stadt, aber dann? Blubb. Nach einen lustigen kleinen Bustour (Personal fragen, nix verstehen, mitlachen, verzweifelt versuchen die Route auf der Karte mitzuverfolgen) kamen wir gut gelaunt im Hostel an. Das Zimmer war echt schön (genau wie die Bilder im Internet) und als die Air-Condition lief konnte man auch so langsam die Jacke ausziehen. Nachmittags haben wir uns noch auf eine kleine Runde durch die Stadt gemacht und eine niedliche Einkaufsstraße gefunden. Das Essen ist hier schon wieder deutlich anders als in Chendu, wo es viel mehr kleine Snackstände auf der Straße gibt. Und der wohl größte Witz: man kann hier die ¨gleichen¨ Fertigsuppen im Laden kaufen wie in Chengdu (sehen zumindest gleich aus) aber sie sind hier bei weitem nicht so scharf wie in Sichuan *g*. Grüße, Felix & Mareike Friday, January 11. 2008Sichuan Opera
Am vergangen Mittwochabend waren wir in der Sichuan Opera. Erstmal zur Aufklärung des Namens: Sichuan ist der Staat in China, dessen Hauptstadt Chengdu ist.
Ansonsten war das nicht wirklich, was man sich unter einer Opera in Deutschland vorstellen würde. Für diejenigen, die allerdings solche Veranstaltungen gerne zum Nickerchen halten nutzen, glaube ich wäre diese chinesische Opera viel ansprechender (wachhaltender)! Man sitzt in einem nichtallzu großen Raum mit einer kleinen Bühne und vielen bunten Scheinwerfern. Zwischen jedem zweiten Stuhl ist ein kleiner Tisch, darauf steht ein Korb mit Sonnenblumenkernen zum naschen und der eigene Teepott (da die Teeblätter oben schwimmen hat man auch nen Deckel dazu, womit man beim trinken die Teeblätter zurückhält). Die Show begann mit zwei Akrobaten, die jonglierten und dann auch große Tonkrüge durch die Gegend wirbelten. Eine Frau sang für uns, gründlich umnebelt von der Nebelmaschine, dafür aber schön angestrahlt. Dass die bei dem Nebel noch singen (selbstverständlich mit einer Lautstärke, die dir die Ohren weggehauen hat) konnte... ich hätte nur gehustet! Dann gab es einen Huqinspieler. So ein lustiges Instrument, dass glaub 1 oder 2 Saiten hat und geigenähnlich gespielt wird (zu lauter Hintergrundmusik). Anschließend wurden Schattenspiele aufgeführt, mit allen möglichen Tieren, hier in Andenken an die Fachschaft - die Eule ![]() Garnicht lustig war dann ein Zauberer, der mit ernster Miene seine halbgaren Zaubertricks vorführte. Der war sowas von schlecht... glaub bis auf einen Trick haben wir alle durchschaut, weil die so schlecht durchgeführt wurden. Und nicht nur wir, eigentlich das ganze Publikum! Lustiger war dann ein Pärchen: ein chin. Clown, der Tricks mit einer Kerze auf dem Kopf durchführte und eine Frau in chinesischen Traditionsklamotten, die sie ihm immer wieder anzündete, wenn er sie stolz auspustete. ![]() Was das letzte Bild grad war? Ein Angebot, bei dem ich mir noch nicht sicher bin, ob man sich das entgehen lassen sollte oder nicht... Ohrenputzen! Da rennt doch tatsächlich ein Mensch mit vielen lustigen Ohrenputzinstrumenten durch den Raum und man kann sich während der Show die Ohren säubern lassen! Zum Schluss gab es dann noch das absolute Muss einer solchen Show: "Changing Faces" (=Maskenwechsel)! Einer tanzt graziös auf der Buehne herum und wechselt extrem schnell die Masken vor seinem Gesicht. Eigentlich - denn unser Artist war leider nicht der Beste, ziemlich gemütlich und wechselte auch nicht zu oft. Dazu steht noch einer auf der Bühne der die Performance mit Feuerspucken "untermalt". Alles in allem, war die Atmosphäre aber schon toll und einfach lustig zu sehen, was man hier unter dem Begriff Opera versteht *g* Nach der Opera sind wir dann heimwärts gefahren, damit ich auch mal das BBQ ausprobieren konnte. Es gibt dort einen großen Tisch mit viel Auswahl an Gemüse oder Fleisch auf Spießen (Kartoffeln, Pilze, Auberginen, trockenes Brot, undefinierbares Zeug... ). Dort haben wir uns dann ausgesucht was wir wollten, dem Grillmenschen gegeben und uns auf diese kleinen Hocker bei den Klapptischen hingesetzt. Ich mein, ich weiß ja, Chinesen lieben niedrige Tische, aber hier ist man echt fast auf dem Boden! Aber durchaus nicht unbequem. ![]() Legga, viel, manchmal ebes scharf und satt. Gudde Nacht! Felix & Mareike Monday, January 7. 2008Zehnägel geschnitten!![]() Na, was ist das? Wir lassen euch noch ein wenig raten, was ihr da gerade betrachtet und machen mit euch erstmal eine kleine Tour durch den angrenzenden Park. Er hat viele kleine Wege und wenn man den einen entlang läuft, dann sieht man verschachtelt den nächsten, der führt wieder komisch woanders hin und am Ende... ja zum Glück gibt es die tollen Schilder auf denen komische Namen stehen, die zu anderen Tempeln führen und viele Treppen zwischen viel grün. Klingt komisch? Ist aber so! ![]() Also sind wir viel umher gelaufen - stehts das Gefühl Spikes unter den Schuhen missend - und haben uns einige Tempel, Tümpel und kleinere Höhlen angeschaut. Sehr putzig übrigens auch das Design der Mülleimer hier. ![]() So, genug gegrübelt? Na klar, wer hat ihn nicht erkannt: der Riesenbuddha von Leshan! Wenn man so nah dran ist, erkennt man einige Dinge, die man aus der Ferne nicht sieht: wie er neu verputzt wurde, ganze Stücke ersetzt wurden und das Gesicht am Ende wieder neu angemalt. Ahja und das der seine Ohren nicht putzt! *g* ![]() Der Park ist an dieser Stelle also einfach so hoch wie der Kopf des Buddha. Von dort oben fallen die Klippen dann einfach steil hinab zum Fluß hinab. An der einen Seite des Buddha führen ziemlich steile und enge Treppen (mit überraschend hohen Stufen - von den Chinesen waren wir eher die flache Variante gewöhnt) hinab, bis man zu Füßen des Buddha steht. ![]() Allerdings begreift man erst, wenn man wirklich dort unten steht, wie groß die Statue ist. Deshalb auch hier der Größenvergleich Mensch-Fuß. Und damit erklärt sich vllt auch der Titel dieses Beitrages ![]() Auf der anderen Seite des Buddhas durch kleine Tunnel wieder raus und am Fluß entlang, Treppe rauf, Treppe runter. Am anderen Ende des Parks gibt es dann noch ein kleines Fischerdorf, dass so gebaut wurde, dass sogar die Form des Dorfes an eines Fischerboot erinnern sollte. Auf dem Foto befinden wir uns sozusagen auf dem Vorderdeck. ![]() Hinter dem Fischerdorf überwindet dann diese wunderschöne Brücke den Abstand zu einer Insel im Fluß, die früher von Mönchen bewohnt wurde. Da die Füße allerdings so langsam genug Treppen getreten hatten und nicht auch noch die Treppen der Insel behelligen wollten, beließen wir es bei einer Fotosession auf der Brücke: ![]() Nach dem Parkbesuch wollten wir noch in die City, um zu Mittag zu essen. Das ist noch ein Stück Weg und dies beschlossen wir mit der (Fahrrad-)Rikscha zurückzulegen. Dazu mussten wir den Fluß überqueren und die Brücke ging leicht bergauf. Das war für unseren armen Rikschafahrer zu viel: er hielt an und deutete Felix auszusteigen und zu laufen. Und ich? Sitzen bleiben und gefahren werden, wie es sich gehört! ![]() Ihr möchtet einmal mit Rikscha fahren und den verrückten Verkehr miterleben? Dann neigt doch mal euern Kopf so etwas nach rechts. Nein, das andere rechts! Und noch etwas weiter, ihr braucht so einen 90° Winkel. Genau und jetzt hier klicken. Achja, zum Essen sind wir dann auch noch gekommen. Nach längerem rumschlendern fanden wir ein nettes Restaurant, in dem sie die Nudeln selbst herstellten. Dort verstanden die Leute jedoch keine andere Sprache außer chinesich, hatten dafür aber eine sehr schöne Bildertafel ihres Essens. Hier seht ihr Felix beim Essen bestellen! ![]() Gruß, Felix & Mareike Sunday, January 6. 2008First Taste of Himalaya
Frueh aufstehen war angesagt, denn das Ziel des Tages war der 3079 Meter hohe Gipfel des Mount Emei (gesprochen Ömei, mit ganz kurzem ö). Meine Kollegen sprachen immer ganz begeistert davon und vor allem wie toll die Sonnenaufgaenge dort seien. Ganz so zeitig haben wir es aber nicht geschafft. Um 08:00 Uhr ging es los um die erste Etappe zum "Basislager" (Busbahnhof auf 2500m) zu bestreiten. Fuer die kurze aber sehr kurvenreiche Strecke ueber 2000 Hoehenmeter benoetigte der (nicht wirklich geheizte) Bus 2 Stunden. Dort angekommen folgten wir dem Strom der Masse in Richtung Talstation der Seilbahn. Auf dieser Strecke haben wir auch zum ersten Mal unsere Spikes gebraucht, die man uns im Hotel geliehen hatte. Und sie waren WIRKLICH noetig. Denn alle Wanderwege bestanden nur aus vereisten und schneebedeckten Steinstufen. Und natuerlich wollten sich auch wieder ein etliche Chinesen zur Feier des Tages mit ein paar Lao Weis (Auslaender auf Chinesisch) fotografieren lassen. Aber diesmal haben wir zum Gegenangriff geblasen und ihnen gleich unsere Kamera mit in die Hand gedrueckt.
Der Ausblick links und rechts des Weges war einfach atemberaubend (nicht nur wegen der Hoehe Auf dem Gipfel waren wir erstmal ziemlich erleichtert, dass es so wenig Schnee gab. Ueber 3000 Meter, bitterkalt und trotzdem weniger als 5 cm Schnee hatten wir nicht erwartet. Das ueberragende Monument aber war eine goldene Buddha-Statue die sicher 10 Meter in den blauen Himmel hinaufragte. Und der Ausblick: einfach unbeschreiblich und leider mit keinem Foto komplett einzufangen. Wir sind deutlich laenger als urspruenglich geplant auf dem Gipfel geblieben und haben so ziemlich jede Ecke erkundet. So fanden wir auch ein Gelaender an dem jede Menge Vorhaengeschloesser angebracht waren. Allem Anschein nach Gluecksbringer von chinesischen Paerchen, die man passenderweise auch gleich nebenan kaeuflich erwerben konnte (allerdings waren es Einwegschloesser ohne Schloss *g*). Den Abstieg haben wir dann zu Fuss in Angriff genommen, denn fuer andere grosse Aktionen war es schon zu spaet (wir haben wirklich gebummelt auf dem Gipfel) und unser Geldbeutel war durch die Fahrten + Eintrittsgeld zum Nationalpark schon arg geschroepft. Ausserdem sollten doch unsere Spikes auch mal voll auf ihre Kosten kommen. Es ist wirklich ein Riesenspass mit 4 kleinen Naegeln unter den Fuessen eine vereiste Treppe runterzulaufen (es geht uebrigens auch mit einem "Nagel" wie uns gelegentlich von Chinesinnen in High Heels gezeigt wurde - sah seeehr witzig aus). Kurz vor dem Ziel sind wir dann auch noch auf die Affen vom Mt. Emei gestossen, vor denen man ueberall gewarnt wird. Die sind ziemlich frech und klauen auch schon mal Mandarinen oder anderes Essen aus den Rucksaecken der Touris. Aber eigentlich sehen sie doch auch ganz nett aus Gruss Mareike & Felix Wednesday, January 2. 2008Qin Tai Lu
Nachdem wir von der Silvesterparty an der Uni gut ausgeschlafen hatten hieß es doch irgendwann aufstehen und den Tag nutzen. Heutiges Ziel: etwas mehr von Chengdu sehen!
Zuerst ging es in die Qin Tai Lu. Das ist eine lange Straße, in der die Häuser noch so aussehen, wie in früherer Zeit. Diese vielen kleinen Dächer und natürlich die langen gebogenen Spitzen an den Dachrändern. Und von allen Häusern hängen die üblichen roten Laternen. Dort sind wir in einen der Touristenläden rein und ich hab mir schonmal mögliche Souvenirs ausgeguckt. ![]() Am Ende der Straße kann man in einen Park übergehen, der sehr schön angelegt ist und gut gepflegt wird. Wer es noch nicht weiß: für Chinesen ist es nicht unüblich, lauthals Spucke, Rotze und wer-weiß-was-noch hochzuwürgen und dann demonstrativ wegzuspucken. Als ich dann in diesem Park jedoch die Mülleimer mit eingebauter kleiner Schale sah und ein Mann die grad so schön ordentlich benutzte, da musste ich einfach mal die guten, alten, chinesischen Traditionen auch mal aufgreifen ![]() Und wer erkennt die grüne Marke? Das wusste ich bisher nämlich auch noch nicht, dass Markennamen wie Coca Cola und andere (wie obige) nicht in der uns bekannten Form bleiben, sondern auch übersetzt werden und so quasi ein neues Logo erhalten. Von dem vielen Laufen wird man natürlich schnell hungrig und so sind wir zu einem Restaurant bei uns in der Nähe, in dem Felix schon ein paar Mal war. Erstmal schön Schlange stehen, wir waren schon etwas spät (Chinesen essen zwischen 18 und 20 Uhr), bis wir doch noch einen Tisch bekamen. ![]() Das Warten ist nicht ungewöhnlich, wie die bereitgestellten Plastikhocker an der Seite vom Restaurant und auch drinnen im Eingang zeigen. Die Kellner ließen uns auch drinnen lange warten. Irgendwer hat wohl unsere Bestellung verschlampt. Zumindest hatten alle anderen Tische schneller ihr Essen als wir. Doch bald kam das Essen und es war lecker! Werd noch ein Fan vom chinesischen Essen Im folgenden dann zu sehen: Unser Essen, die Esser und wie die "weiße" Tischdecke rund um das liebe Essschälchen gen Ende aussah *g* ![]() ![]()
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