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Tuesday, June 21. 2011Hamburg - in einem Tag hin und zurück
Die Bahn hält mal wieder alle Späße bereit. Steht man an der S-Bahn Haltestelle an Hamburg Dammtor, kommt eine Durchsage: ``Aufgrund von Behinderungen verspäten sich alle Züge. Bitte beachten Sie: alle S-Bahnen haben Verspätung''. Na vielen lieben Dank, ich würde aber gerne meinen ICE am Hbf erwischen! Ein paar nervenaufreibende Minuten, dann kam die S-Bahn aber sogar hochpünktlich. Glück gehabt!
Angekommen am Hbf heißt es erstmal sich minutenlang durch die Menschenmassen am Gleis quetschen. Hier waren die S-Bahnen anscheinend wirklich nicht gekommen und es war zudem Rush-Hour. Nuja, ich hatte ja noch 5min. Am Gleis angekommen steht aber noch der vorherige Zug angeschrieben, gepaart mit der Durchsage, dass der Zug sich wegen Personen auf den Gleisen um 10min verspätet. Demzufolge der darauffolgende Zug auch nochmal 10min später. Ich muss sagen, ich war begeistert. Mein Magen hing mir bereits in den Kniekehlen und ohne einen Gang zur Pizzabude hätte ich im Zug nur eine trockene Brezel vom Vortag zu kauen gehabt! Richtig gutes Timing Es kam sogar noch besser, ich steh kauend am Bahnsteig, der Zug verspätet sich um nochmals 5min, mir fällt ein, dass ich meine Trinkflasche nicht wieder aufgefüllt habe, da sehe ich direkt hinter mir einen Getränkeautomaten! Haidewitzka, günstig ist das zwar alles nicht, aber ich bin gerettet! Was ich eigentlich in Hamburg mache? Da hat sich geschäftlich ganz praktisch ergeben: heute war das Kick-Off Treffen meines Projekts und da so gut wie alle Partner an diesem Tag bereits in Hamburg waren, da sie auf der ISC (Supercomputing Messe) vertreten waren, wurde das Treffen einfach parallel dazu in Hamburg abgehalten. Supertoll noch dazu: da ein Tagesticket für die Messe kombiniert mit dem entsprechenden DB-Event Ticket dazu nur unwesentlich teurer war als eine normale Hin- und Rückfahrt mit der Bahn durfte ich selbst auch die Messe besuchen und konnte so alle möglichen Firmen oder auch Personen direkt treffen, die man bislang nur aus Papern kannte. Super interessant, ich hab einiges gelernt und außerdem hab ich jetzt auch einen tollen ISC-Rucksack, den man auch auf Rollen hinterherziehen kann. Einziges Manko des Tages: dank des Projekttreffens hab ich das Mittagessen der ISC verpasst. Anstelle von Schweinebraten gab es also nur süße Teilchen, die nicht wirklich satt gemacht haben... *lol*, wie ich eben tippe (wir haben eben Hannover Hbf passiert), kommt noch die Durchsage ``Aufgrund von polizeilichen Ermittlungen haben wir nun 25min Verspätung''. Genial, oder? Monday, May 23. 2011Erst zur Kreuzigung, dann zur Hochzeit!
Ja, das mitspielen in Ötigheim bringt mit der Zeit doch immer mehr schöne Sprüche zutage. So kam es bereits durchaus vor, dass ich im Büro gefragt wurde, was ich denn gestern Abend noch gemacht hätte. Meine Antwort dazu: "Gestern haben wir 4mal Jesus gekreuzigt." - Ein zäher Kerl unser Schauspieler!
Nun war es dieses Wochenende noch besonders schön. Denn direkt nach der Kreuzigung (dieses mal haben 3mal ausgereicht) ging es weiter zu einer Hochzeit (von einem der Schauspieler). Wer von kann schon von sich behaupten erst morgens noch Jesus gekreuzigt zu haben und dann später am Tage einer kirchlichen Trauung beigewohnt zu haben? Friday, May 6. 2011Zweierlei aus der Arbeitswelt
Nach dem langen Studentenleben endlich die Fronten gewechselt!
So dachte ich zumindest, bis ich mich heute morgen wieder in einer Vorlesung sitzend vorfand. Pünktlich morgens um 8 Uhr! Zur Weiterbildung und Skripterstellung. So schnell drückt man wieder die "Schulbank" Und als hätte es weitergreifende Auswirkungen wollte man uns daheim am Institut nicht mehr reinlassen! Alle Karten funktionsuntüchtig. Oder besser: alle Kartenleser. Schade nur, dass diese nicht nur am Gebäude angebracht sind, sondern auch noch an den Türen zu jedem einzelnen Stockwerk! Noch "schader" war dann, dass auf meinem Stockwerk grad alle zur Kaffeepause ausgeflogen waren und somit niemand drin war, der mir hätte öffnen können. Aber mit Generalschlüssel und Stuhl-Türstoppern weiß man sich halt doch zu helfen... man ist ja schließlich studiert! Saturday, April 9. 2011Wenn Werbesprüche schiefgehen können
Als ich heute Morgen online nachschauen wollte, was ein Artikel bei einem Supermarkt gekostet hat, fand ich den folgenden Werbespruch für Jobs bei diesem Laden:
"Karriere ist eine Gerade" Dumm nur, wenn die Steigung <= 0 ist... Friday, April 8. 2011Die erste Arbeitswoche
Nun ist offiziell: ich gehöre seit 1 Woche zur Arbeitswelt, die 8h am Tag am Schreibtisch sitzen und arbeiten spielen darf. Eigentlich hatte ich meinen Beginn direkt zu Beginn verkünden wollen, aber wer hätte mir das am 1. April schon geglaubt?
So hab ich nun ein schnuckeliges Büro direkt neben dem Hiwiraum, in dem ich auch meine Diplomarbeit geschrieben habe und teile es mir mit einem Kollegen. So nach und nach habe ich auch alle Sachen eingerichtet, wobei einen doch immer wieder irgendwelche Kleinigkeiten erwischen... eine Mitarbeiterkarte oder offizielle KIT-E-Mailadresse fehlt mir z.B. immernoch. Bislang läuft alles gut, ich erfahre nur immer wieder wie wenig Ahnung ich wirklich von Numerik habe. Wenn man sich da mal mit erfahrenen Leuten unterhält, die Querverbindungen zwischen allen möglichen Themen herstellen können, da werden meine Augen groß (und der Mund still)! Mal schauen, wen ich so in 2-3 Jahren beeindrucken kann Monday, April 4. 2011Hilfe, meine Tastatur spricht arabisch!
.eliK ni run hciltnegie gnalsib treissaP ?etlahcsmu redeiw sad hci eiw ,kcirT ned dnamej tnnek ...lliw nehcsöl sawte nam nnew ,nand se driw esöb githciR .sträwkcür tbierhcs nam dnu mu rosruC red menie tgnirps dnreuadna dnu netierba lam hcildne lliw nam reßua ,hciltnegie gitsul znaG
Im übrigen: es sieht lustiger aus, als es ist... :'-( Friday, March 25. 2011Fortsetzung: Die kleinen Geschichten des Alltags
So ab und zu, da muss man ja mal zum Arzt. Vorallem wenn es Frühling wird und man sein erstes Jahr Heuschnupfen hat, dann lohnt es sich besonders. Allerdings müssen sich das ziemlich viele Leute so oder so ähnlich gedacht haben: das Wartezimmer war (wie üblich) proppevoll. Das hat man ja schon oft erlebt, ganz viele Leute im Zimmer, keiner geht, viele kommen... aber habt ihr schonmal erlebt, dass auch die Kinderstühle (Sitzfläche keine 40cm hoch) besetzt waren?
Jedenfalls durfte ich nach anderthalb Stunden feststellen, dass die Schwestern vergessen hatten mich auf die Liste zu setzen... zum Glück war der Spiegel (=Zeitschrift, mein Gesicht ist jetzt nicht soooo spannend) interessant genug! Später wieder daheim hab ich dann mal angefangen zu erledigen was so anstand. Ihr hättet mal meine Einkaufsliste sehen sollen: 6 Eier, 250g fettarmes Rindfleisch, 4 Tafeln Zartbitterschokolade, 3 Tafeln weiße Schokolade, 1l Milch, 1 Glas Hipp-Babynahrung (Karotte oder Gartengemüse), 1 Packung Shrimps... so eine Einkaufsliste hat man nun wirklich nicht jeden Tag! Aber alles schön in der Reihenfolge, wie ich es im Scheck-In kaufen kann Wer errät was daraus entstehen sollte? Naja, danach war noch das Aquarium dran, es musste mal wieder grundsaniert werden, schließlich wollen wir die bösen Bakterien loswerden, die die Panzer meiner Schildis befallen haben (wirklich böse Bakterien, wenn man sich die Panzer so anschaut!). Ergo zuerst die Fischis raus (im Moment 5 Stück), dann Wasser raus (Schildis parken eh schon im Trockenaquarium), dann Kies abschöpfen bis nur noch ein kleiner Rest drin ist (garnicht so einfach)... und was hat Felix da entdeckt? Ein kleiner Minifischi! Eigentlich eher ein Nanofisch, so ganz, ganz klein noch! Ei der daus, das Weibchen hat geworfen! Dann stellte sich ein bischen Panik und ein schlechtes Gewissen ein, dass da noch mehr sein könnten und die nun, nunja, sich eventuell bereits irgendwo zwischen Klo und Kanalisation vergnügen... einen weiteren haben wir im Restwasser im Aquarium immerhin noch gefunden und einer hat sich auch noch im Eimer mit dem abgeschöpften Kies befunden. Also: wir haben nun wieder 8 Fische! Jetzt müssen wir nur noch dem Weibchen beibringen Bescheid zu sagen, wenn es Junge kriegt und zwar so, dass wir es rechtzeitig mitkriegen! So, nun werd ich mal meine letzten freien Tage genießen. Ab 1. April geht es los mit den 8h-Tagen - das faulenzen hat ein Ende. Wobei so ganz faulenzen war dat ja auch nicht... nicht immer zumindest *g* Die nächsten Tage zB werde ich hochaktiv sein, da will ich hoch hinaus! Der L-Kurs im Gleitschirmfliegen steht nämlich an!!! Also wünscht mir Hals- und Beinbruch, aber bitte nicht vor dem letzten Tag, weil sonst ists Essig mit weiteren Flugstunden Tuesday, March 15. 2011So ein schönes Wetter...
...da muss man einfach draußen sein! Passenderweise hatte ich heute noch einen Kostümanprobetermin auf dem Tellplatz bekommen und durfte kurze Spaziergänge von der Bahn zum Tellplatz und zurück an der frischen Luft genießen. Eigentlich alle anderen hatten ihre Kostümanproben bereits im Januar oder Februar gehabt (da war mir Australien aber doch wichtiger
Wer sich das gesamte Schauspiel, namentlich das Musical "Jesus Christ Superstar" (oder für Kinder das Musical "Peter Pan" - da spiel ich aber nicht mit), anschauen möchte, der sollte, wenn er gute Plätze will, wohl schon bald in die Gänge kommen: Tatsächlich ist mal wieder die Hälfte der Karten bereits wieder weg, aber es finden sich noch überall einigermaßen gute Plätze. Wer sich rechtzeitig ankündigt, bekommt von mir danach auch eine Führung übers Gelände. So einmal hinter die Kulissen zu blicken ist jedenfalls sehr spannend. Ich freu mich jedenfalls schon! Monday, January 31. 201140 Grad Temperatursturz!
Na von vorheizen hat hier in Deutschland wohl niemand viel gehalten oder? Kinners... da sind wir bei ~35°C in Melbourne los und kommen in Frankfurt bei -5°C an! Brrrrrrrr!
Flüge waren größtenteils in Ordnung und meine Prophezeiung, dass auf dem Hinflug alles zu glatt gelaufen ist, hat sich bewahrheitet. Der erste Flug hatte gleich mal 1,5h Verspätung. Ist ja nicht so schlimm dachten wir, wir müssen eh 3-4h in Shanghai warten... dumm nur, dass der Flug dort ebenfalls nochmal 2h Verspätung hatte! Aber besser als der Flug nach Brüssel, der hätte am gleichen Gate 1h früher losgesollt (um 23 Uhr Ortszeit) und wurde dann auf 2.30 Uhr morgens verschoben. Maaaahlzeit! Ansonsten: bei China Eastern werden die Flugzeuge wohl auch älter... die Sitze bleiben teilweise garnicht mehr in ihrer Lage, sondern sind ohne Knopfdruck frei verstellbar. Dies hat zur Folge, dass man sich beim Start nicht in der in den Sitz heingedrückt fühlt, sondern auch in den Sitz hineingedrückt wird! Das Essen von China Eastern, genauer von Shanghai (das Essen hängt ja davon ab, wo es eingeladen wird), ist allerdings nicht wirklich pralle. Aber man findet meistens was, was man essen kann. Das von Melbourne war deutlich besser aber das Essen von der Lufthansa auf dem Hinflug war das einzige was man als "lecker" bezeichnen konnte Sodale, nun heißt es mal wieder ankommen, Wohnung in Augenschein nehmen, Waschmaschine anschmeißen, Aquarium saubermachen... die schönen Seiten des Lebens erleben (oder so). Sunday, January 30. 2011Zwischenstopp Shanghai
Sodale, mal wieder ein kurzer Zwischenstopp in Shanghai mit kostenlosen WLAN, sehr fein. Morgen (Montag) kommen wir wieder in Deutschland an (5 Uhr in Frankfurt, dann mit der Bahn nach KA).
Ich suche noch Leute, die mich Montag über wachhalten! Wer auch immer Lust hat, mit mir Montag mensen zu gehenn, möge sich melden Saturday, January 29. 2011Ab nach Hause!
All good things come to an end... (morgen ist Abflug!)
Aber muss es gleich ein so kaltes Ende sein? Am 27. waren wir noch in Sydney bei 36°C, gestern in Melbourne hatten wir dann nur noch so 23°C (war recht kalt bei den Australian Open) und wie geht es weiter? Zwischenstopp in Shanghai bei 0 bis -3°C und dann nach Deutschland, wo es sogar bis -6°C werden sollen (wir landen 5 Uhr morgens)!!! Brrrrrrrrrr. Da wird mir jetzt schon kalt (dabei ist das grad nur die Klimaanlage im McDonalds, die einen frösteln lässt...). Man sieht sich also Montag in Deutschland wieder! P.S.: Eine dicke Bitte noch: bestellt bitte wärmeres Wetter! Biiiiiiiitte! Wednesday, January 26. 2011Happy Australia Day!
Saucooler Tag liegt hinter uns! Wir sind seit vorgestern in Sydney, haben unseren Campervan abgegeben und bei einer Bekannten vom Hinflug die erste Nacht und nun eine zweite Nacht bei Bekannten aus den Blue Mountains übernachtet.
Absolut cooles Feuerwerk, mit angeleuchtet Segelschiffen und passender Musik, 15min und ein Fest für alle Sinne. Noch nie ein besseres Feuerwerk gesehen!!! (das KIT Sommerfest Feuerwerk wurde um Längen geschlagen Morgen geht es noch ab an den Strand und dann fahren wir über Nacht nach Melbourne (mit dem Zug). Am 28. dann noch die Australian Open anschauen und mal schauen, was wir in MEL bislang noch nicht geshen haben... So richtig Zeit zum bloggen hab ich wohl erst wieder im Flieger Friday, January 21. 2011Update
Joa, so ganz viel Zeit und Internet hab ich grad nicht... draußen ist es einfach zu schön zum bloggen manchmal
Wir sind inzwischen dem-nun-Hochwasser Viktorias entronnen und seit gestern auf New-South-Wales Grund und Boden. Wunderbarer Sonnenschein draußen aber auch noch einiges zu fahren, wäre doch aber gelacht, wenn wir da keinen schönen Strand dazwischen finden. Ziel für heute: Kiama Blowhole, liegt an der Küste. Tolle Errungenschaft heute: Tickets für die Australian Open in Melbourne geholt!!! Jippieh! Vorm zurückfliegen noch ein bischen Spaß Monday, January 17. 201118.1. Lakes Entrance - Buchan - The Junction (Snow River NP)
Kilometerstand: 450238
Nach einer guten Mütze voll Schlaf und einem letzten Blick in die E-Mails fuhren wir zuerst noch einmal raus aus Lakes Entrance, um den wunderbaren Blick auf die Stadt und die Lagune zu genießen (siehe Foto von gestern). Der nächste wichtige Punkt des Tages, war das Auffinden des Westpac ATMs (Geldautomat). Bei Westpac kann ich dank Deutscher Bank kostenlos Geld abheben und der Kursus der mir dafür gegeben wurde, war eigentlich immer ziemlich gut. Allerdings funktionierte dieser Geldautomat nicht so richtig und wollte mir kein Geld geben (keine Verbindung) und so jeteten wir erstmal zurück zum Camingplatz um mit dem dortigen Internet mein Konto zu überpüfen. Allet in Ordnung vermutlich war nur der Geldautomat kapuuuutt. In Orbost bekam ich später zumindest auch wieder Geld, janz pleite sinma also noch nicht! Ganz klamm war der Geldbeutel auch noch nicht, also beschäftigen wir uns wieder mit dem Wesentlichen: dem sightseeing.Bei der Fußgängerbrücke in Lakes Entrance, die hinüber zu dem Sandarm führt, beginnt ein kurzer Wanderpfad, der einen einmal an der Wasserkante entlang um den Sandarm herumführt. Von hier aus hat man eine ganz schöne Aussicht auf Lakes Entrance selbst und kann mitzählen, wieviele Jogger einen überholen. Wir haben den Weg allerdings etwas abgekürzt und haben uns dafür länger am Strand an des Weges Ende (ein Hoch auf den Genitiv!) aufgehalten, um dort die Surfer zu beobachten. Da überall entlang der Küste die Wellen doch in der Regel etwas härter runterhauen, als man es erwartet oder von sonstige Urlauberorten kennt, sind in den Sommerferien stehts Lifeguards am Strand aktiv. Die stellen im Abstand von 50m rot-gelbe Flaggen auf und sind dann für den Bereich dazwischen zuständig. Allerdings ausschließlich für diesen Bereich! Das sieht besonders dann ganz lustig aus, wenn der Strand an sich ellenlang ist aber der einzige Ort, an dem Leute im Wasser sind, diese 50m zwischen den Flaggen sind. Ein kleinerer Junge (10?) wollte mit seiner Mutter etwas weiter rein ins Wasser als nur die ersten 5m. Das hat er schier nicht geschafft! Immer wenn er weiter reinlaufen wollte (hüfthohes Wasser) kamen wieder Riesenwellen, die ihn bis an die Wassergrenze zurückgespült haben. Sah ja ganz lustig aus ... Unser nächstes Fahrtziel führte uns wieder etwas ins Landesinnere hinein. Wir wollten nach Buchan, das eines der "Tore zum Snowy River National Park" ist (ganz doll wichtig, sollte man sich iiimmer im Gedächtnis behalten - falls nicht, ist nicht schlimm, es steht eigentlich überall Diese Höhle hat mich in der Tat dann doch überrascht. Zum einen ist der Weg dadurch sehr weitläufig (die haben das Licht da drinnen garnicht immer an, sondern es wird nur abschnittsweise ein- und ausgeschalten) und zum anderen gibt es zwar auch mal Stufen und eigentlich immer Geländer, aber diese Höhle wirkte garnicht kitschig dadurch. Man läuft teilweise sogar direkt unter den Stalaktiten durch, sodass man sich bücken muss und immer so nah dran, dass man alles anfassen könnte, wenn man dürfte (Öl von die Hände ist böse für die Steine!). Auch hatten sie insgesamt ziemlich coole Formationen, die Farbwechsel drin hatten oder auch wie runtergeflossen aussahen. Es hat sich doch ziemlich gelohnt Zurück an der Touri-Info fragten wir noch nach einem kostenlosen Campingplatz oder sonstigem Stellplatz, an dem wir mit unseren Auto stehenbleiben und schlafen durften. Die gute Frau dort gehörte zur informativen Sorte und gab uns nicht nur eine kleine Karte zu einem "basic campsite" im Snowy River Nationalpark, sondern empfahl uns noch ein schönes Fleckchen Erde an einem anderen Bachlauf, an dem man einfach nur schön sitzen kann. Also sind wir erstmal raus zu dem kleinem Bachlauf und haben dort biserl Mittag gegessen und dem Militär bei seinen Laufübungen zugeschaut (Baumstämme und blaue Tonnen tragen - tolle Mittagssonnenbeschäftigung!), bevor wir uns weiter auf den Weg gemacht haben. Diese tollen Basic Campsites gibt es auch im Snowy Nationalpark natürlich nur tief drinnen. Tief rein in einen Nationalpark kommt man hier aber bekanntermaßen nur wie? Genau... über Dirtroads! Die Ehre hierbei am Steuer zu sitzen hatte mal wieder ich und die 8km oder so waren mal wieder nicht besonders schnell bewältigt. Der Campingplatz (The Junction) war eher für Leute mit Zelt als mit Auto gedacht, aber zum Glück können wir uns ja mit dem Campervan fast überall einfach hinstellen. Sogar Pittoilets gab es mal wieder! Und für Bespaßung wurde auch gesorgt: anbei war eine Gruppe Jugendlicher, die eine Ranger-geführte Rafting Tour den Snowy River runter gemacht hatten und sich mit tollen Kinderspielen wie Kettenfangen die Zeit vertrieben. Für uns hieß es noch eine Runde schwimmen im Fluß (und zum Glück erst hinterher erfahren, dass der Ranger dort grad vorher eine giftige Schlange gesehen hatte - laut seiner Aussage die Nummer 6 der giftigsten Schlangen... *pfeif*) und anschließend lecker Essen kochen und die vorhandene Feuerstelle für eine gemütliche Abendrunde mit nem Bier nutzen.
17.1. Reeves Beach - Sale - Bairnesdale - Lakes Entrance
Kilometerstand: 450150
Ist es nicht ein Traum? Morgens aufwachen und gemütlich einmal über die Düne hüpfen, die einem vom Meer trennt und schon steht man an einem meilenweit leeren Strand und genießt das Meeresrauschen? Scheee... ![]() Unser erster Abstecher des Tages führte uns bei ![]() Weiter ging die Fahrt an diesem Tag nach Lakes Entrance, wo wir zum Glück noch einen netten kleinen Campingplatz (der bis vor kurzem ein kleiner Familienbetrieb war und von sehr netten Leuten aus Queensland übernommen wurde) mit Strom für unseren Campervan, einer Waschmaschine für unsere Klamotten und schönen, heißen Duschen für uns, ergattert hatten. In der letzten Nacht waren wir bereits an dem Anfang des 90-mile-beach gewesen. Dieser beginnt, noch in Verbindung mit dem Land, und geht dann parallel zum Hauptfestland wie ein dünner, paralleler Sandstreifen (von wenigen Kilometern Breite) am Meer entlang. Am östlichen Ende dieses Beaches ist die Lagune eines Flusses, der bestimmt einen ganz tollen, eingängigen Namen hat. Und an der östlichen Spitze dieser Lagune liegt Lakes Entrance. Wenn man von Osten kommt, dann bietet sich einem dieser schöne Anblick: ![]() Ein bischen nerdig mag es zwar klingen, aber anschließend hingen wir doch ein paar Stunden im Internt, das unser Campingplatz in einigermaßen guter Qualität kostenlos anbot. Die einigermaßen gute Qualität erhielt man aber auch nur dann, wenn man das Notebook oben auf den einen Schrank draufstellt und davor steht... Der Magen lies sich mit dem Internet allerdings nur bedingt füttern und so zogen wir noch los in die Stadt um mal wieder festzustellen: es ist noch nicht spät am Abend (naja, 20 Uhr vielleicht?) aber es sind schon längst alle Bürgersteige hochgeklappt. Alle kleinen Läden hatten schon zu, nur noch ein paar wenige größere Restaurants und zu unserem Glück noch eine Fish'n'Chips Bude. Die waren allerdings ziemlich überfordert mit dem großen Ansturm von fast 10 Leuten und bis sie bemerkt haben, dass da an der Theke noch 4 Leute stehen, die noch nichtmal bestellt haben, verging sicherlich bereits die erste halbe Stunde. Allerdings war das nicht weiter schlimm, wir haben uns zuerst von den zwei Aussie-Damen vor uns das Menu erklären lassen und uns noch länger mit ihnen über Australien und die Welt unterhalten. So wissen wir nun immerhin, dass wenn da "Flakes" auf dem Menu steht, damit doch tatsächlich Hai gemeint ist (anscheinend so ne kleine Sorte, die es dort zuhauf gibt) und dazu kann man nur sagen, dass er auch gut schmeckt und mein Fischessen in Port Albert um mindestens 200% geschlagen hat. ![]() Der Fisch war absolut himmlisch, zwar sehr lustig nur zweimal in braunes Papier verpackt aber super lecker. Ich behaupte einfach mal es lag nicht nur an unserem Hunger, sondern daran, dass der Fisch echt lecker war! Ein kleiner Tipp, falls jemand hier mal Pommes mit Ketchup bestellen will. Es ist unglaublich, aber die Aussies kennen das Wort "Ketchup" nicht! Hätt ich ja nie gedacht... einfach "Tomato Sauce" bestellen! Zurück am Campingplatz schlug für mich dann noch die große Stunde. Vorher beim E-Mail lesen hatte ich noch erfahren, dass Daimler mich dazu eingeladen hat, an ihrem Online-Assessment teilzunehmen. Allerdings war die E-Mail vom 14. und ich sollte das Teil bis zum 16. absolviert haben. Dumm nur, dass es nach deutscher Zeit bereits 2Uhr in der Früh vom 17. war und ich die Frist somit versäumt hatte. Auf meine Nachfrage hin wurde mir allerdings nochmals Zugang bis zum 19. gewährt und so musste ich die Zeit und das einigermaßen gut funkionierende Internet ja noch ausnutzen. Und so saß ich abends um 11 Uhr nach Aussie-Zeit am Laptop, der auf dem Schrank lag, um besseren Empfang zu haben, saß selber auf einem Holzbrett, dass wir über die Spüle gelegt hatten, damit man einigermaßen bequem an das Notebook kommt und habe am Online-Assessment von Daimler teilgenommen... ein Bild für die Götter, aber ganz sicher nicht was sich Daimler dabei vorgestellt hat! Ich mir im übrigen auch nicht... zumal es Aufgaben gab, bei denen das Benutzen einer Maus aufgrund von Geschwindigkeit immens von Vorteil gewesen wäre, ich hatte allerdings keine zur Verfügung und war bei der Aufgabe leicht unter Durchschnitt. Aber jetzt hab ich ja wenigstens was zum erzählen
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