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Tuesday, March 2. 2010Suchen in Windows - Diplomarbeit
Jaa, ihr lest ganz richtig, ich darf mich mal wieder mit Windows beschäftigen. Nun aber nicht nur mit einem einfachen Windows 98 (mein guter alter Rechner - erste Aldi Generation) oder Windows XP (derzeit mit Ubuntu parallel auf meinen Laptop), nein, es musste ja Windows 7 sein.
Nun war ich eben auf der Suche nach einer Möglichkeit unter Windows Dateien bzw. Ordner zu vergleichen. Google ergab mir ein paar Möglichkeiten, ich wollte aber auch schauen, was mir die Windows Hilfe so anbietet.... Kleiner Tipp dazu: lasst einfach die Finger davon! Man gibt in der Suche ein: "Windows Commander". -> Welche Suchergebnisse werden geliefert? Alles zu "Windows" natürlich! Man gibt ein: "Dateien vergleichen" und erfährt alles zu "Dateieigenschaften", "Dateien speichern", "Dateien umbenennen"... sind wir hier im Kindergarten? "Vergleichen von Ordnern" liefert schließlich was man wissen sollte und alles was man nicht wissen will zu Ordner. Das Wörtchen "Vergleichen" wird schlicht und einfach verschluckt. Mannmann, das ist ne Suchtechnik. Schon oberpeinlich wenn jede Google-suche mehr und bessere Treffer liefert als die eigene Hilfe. Aber gut... Windows halt. Wieso ich mich damit überhaupt abgeben muss? Für meine Diplomarbeit sind einige Softwareprodukte an diesem schönen Rechner lizenzmäßig gebunden. Dumm nur, dass in den Installationszetteln eigentlich steht, dass die Softwareprodukte nur für Windows XP oder Vista laufen (und meistens auch nur 32-bit) aber die Diplomarbeit soll ja auch ein wenig experimentell sein (nur leider am falschen Ende). Ihr habt noch nicht genug spaßiges Zeugs gelesen? Dann weiterlesen: Richtig Spaß hat man nämlich auch wenn man irgendwelche Fehlermeldungen kriegt, in den Lösungen steht dann (falls es welche gibt): Ändere die "Preferences" und zeigt auch schöne Bildchen wo sie sind... und dann... leider, leider ist es ja eine neue Version und wer will denn bitteschön erwarten, dass eine neue Version auch eine angepasste Hilfe hat? Das wäre ja zu leicht! Aber gut, besser als die erste Software, bei der der Installationsprozess schon mächtig ins Schlingern kam und erst nach ca. 20 Fehlerausbesserungen lief und dann, genau rechtzeitig zu Weihnachten lag eine neue Version mit funktionierendem Installationsskript unterm Weihnachtsbaum. Schade nur, dass ich die 2-3 Wochen davor noch mit der alten verbracht hatte. Kinners ich sags euch, es wäre doch echt langweilig bei der DA, wenn es nicht "hin und wieder" (derzeit ein Synonym für "andauernd") ein paar Problemchen gäbe Monday, February 1. 2010Wie halte ich mich nach dem Unifest wach?
Ja, da war doch am Samstag mal wieder das Unifest. Was tut man da?
Otto-Normal-Student: Geht gegen 23 Uhr hin, schaut sich Bands an, tanzt, trinkt, isst bei den Essensständen, tanzt und freut sich halt ganz doll. Gegen 3 Uhr geht Otto-normal wieder heim (Durchschnittswerte). Fachschaftler: Geht um 15 Uhr hin, rennt wichtig in der Mensa hin und her, besorgt alles fehlende, baut die letzten Details bei der Garderobe auf, schmeißt Schneebälle mit den Securities (=sehr wichtige, schwarze Klamotten-tragende Menschen). Garderobe läuft: Kasse, Annahme, Shifter, Rückgabe. ![]() Helfereinweisung, selber mit anpacken, Non-Alk-Helfergetränke vor Ort, interessante bis anstrengende Unterhaltung mit Betrunkenen, Catering mit warmen Essen, Getränke, Süßigkeiten und legga Obstsalat, 10-trale anrufen, Jacken suchen, runtergefallene Schals aufheben, sich freuen, wenn alles vororganisierte auch wirklich läuft und sich ein bischen ärgern, wenn doch nicht ![]() Gegen 5 Uhr früh Garderobe schließen und gegen 6 Uhr früh, nach ein bischen aufräumen und zusammensammeln schließlich nochmal warm essen im Catering. Dann heimgehen. ------------------------------------------------------------------... Worum es hier jetzt aber eigentlich geht, ist die Lösung des Problems: wie teile ich meine kommenden Schlaf- und Wachzeiten ein, um möglichst bald wieder einen normalen Rhythmus zu haben? Systemtrick à la Yasmin: schlafen bis um 12 Uhr (mittag) und dann Schlitten fahren gehen! Gesagt getan, mit ein bischen Aufwand und lustigen Bäckerei-Such-Aktionen sind wir aber schließlich an der Merkur-Bahn in Baden-Baden angekommen. Wirklich, wirklich schade war nur, dass die Bergbahn ohne Begründung zu war! Aber das sollte uns nicht vom rodeln abhalten. Erstmal mussten noch die anderen vom Bus abgeholt werden und die Zeit vertrieben Yasmin und ich uns mit "Tiefschnee-Kubb". Kubb oder auch Wikingerschach genannt ist (hoffentlich) schon einigen bekannt, aber ob das schonmal jemand im Tiefschnee ausprobiert hat, ist mir nicht bekannt. Sehr lustig war es, dass der Wurfstock teilweise in den Schnee eintauch, unterschneeisch weiterrutscht und dann (wenn man Glück hat) auch tatsächlich noch den Kubb trifft! ![]() Fertig spielen konnten wir allerdings nicht, da dann die anderen kamen. Dann gings los, Schlitten ziehen bergauf. Hätte mir jemand mal vorher gesagt, dass man da knappe 3km den Berg hinauf laufen kann... ich glaube ich hätte mich früher auf den Schlitten gesetzt und hätte die bequeme Heimwegvariante gewählt. So liefen wir mit Pausen - die Sitzgelegenheit hatte man ja praktischerweise mit dabei - fast den gesamten Berg hoch. Wieso das ganze? Das fragt man sich ab und an. Aber allein die Aussicht, die man oben hat entschädigt schon (fast) für den gesamten Aufstieg (aber noch nicht dafür auch den Schlitten hinter sich herzuziehen). ![]() ![]() Runter ging es dann natürlich schneller, doch dass ich schon Ewigkeiten nicht mehr auf einem Schlitten saß (vom Nachtrodeln beim Skifahren abgesehen) hat sich doch bemerkbar gemacht. Aber so ein bischen Tiefschnee abseits des Weges ist doch auch erkundenswert... ![]() Sunday, January 24. 2010Quietscheentchen
Ihr habt sicherlich auch schonmal genüsslich in der Badewanne gesessen, euch entspannt und zu dekorativen Zwecken die gelbe Quietscheente über die Blubberblasen schwimmen lassen.
Dank ein bischen stöberns hab ich nun eine große Auwahl derer gefunden... und stellt euch vor, es gibt sogar eine "Karlsruher Quietscheente" (City Duck Karlsruhe). Was sie wohl darstellt? Seht selbst auf www.duckshop.de. Nachtrag 28.1.10: Wieso ich das ganze hier reingeschrieben habe? Es tut mir leid, aber so lustig die Idee auch ist, dass die Karlsruher Quietscheente einen Richter darstellt, so ging es mir eigentlich garnicht darum Mein Ziel war ein Geschenk zu kreieren (dessen Geburtstagsträger und so war ich auf der Suche nach einer Quietscheente mit Laptop oder Computer oder ähnliches. Nun begibt der Zufall, dass auf oben genannter Seite bei einer Bestellung die Möglichkeit besteht eine Laptop-Quietscheente dazuzuerhalten, wenn man obige Seite auf seinem Blog oder seiner Homepage verlinkt... Wie man jetzt auf Facebook sagen würde: "Keke likes that" Und so entstand das tolle Quietscheenten-Geschenk: 1. 2. 3. 4. 5. Friday, January 15. 2010Eintagsschneeman
"...in the meadow we can build a snowman..."
... und vor der Infobib auch! Ja da liegt die ganze Zeit sooo schöner Schnee in Karlsruhe (entgegen dem, was jeder sich von Schnee und Karlsruhe erzählt) und so hab ich mir vorgenommen: ich muss unbedingt in Karlsruhe einen Schneeman bauen! Der Jojo hatte die gleiche Idee und so haben wir eines schönen spätnachmittags als der Schnee endlichnicht mehr so pulverig war angefangen. Ganz klassisch: anfangen mit rollen. Das ging super! Hinter meiner Rollspur war sofort das grüne Gras sichtbar! Die erste Kugel sollte ja schön groß werden aber irgendwann wird die auch ganzschön schwer *g* Die zweite Kugel war nicht fest genug gestampft und hat sich in einige Einzelteile zerlegen lassen, aber Puzzle machen ja schließlich auch Spaß... Der Kopf ging dann wieder. Unsere beiden Schneemänner haben eher an diese Strohballen Vogelscheuchen, die oft an Autobahnen stehen, erinnert. Aber dadurch konnte man ideal einen Eskimo drausmachen: außen herum ist die Mütze mit der äußersten Schicht als Pelz von der Kapuze und innen drin haben wir sogar Gesichter herausgekarvt (ist das deutsch?). ![]() Leider hat sie vermutlich jemand über Nacht umgeschmissen, sie standen wohl an einer zu exponierten Stelle Monday, January 11. 2010Let it snow, let it snow...
...let it snow!
Ja das liebe Wetter nimmt dieses ach-so-schöne Weihnachtslied im Moment sehr ernst! Was es doch für Auswirkungen hat, dass wir dieses Lied an Weihnachten so oft gesungen haben konnte doch keiner ahnen. Nicht nur wir Fahrradfahrer mit den dünnen Reifen haben darunter zu leiden, wenn wir doch einfach nur zur Uni fahren wollen und die Hälfte der Straßen schieben müssen oder dem Dreck-Schneewasser des Lasters ausweichen müssen... nein! Auch die Autofahrer haben darunter zu leiden: Bestes Beispiel: Unsere lieber Nachbarin, genauer Hausmitbewohnerin. Ihr Auto steht vor der Tür im Schnee, das ist ja schon schlimm genug, doch nein, es wird auch noch von oben eingeschneit! *kopfschüttel*. Frage: Was tun? Antwort: Gaaanz einfach: Rausgehen, Auto anmachen, Heizung voll aufdrehen, den Eiskratzer mit dem buschigen Besen dran rausnehmen und fein säuberlich das Auto vom Schnee befreien. Bis zum letzten Schneeflöckchen! Das klingt komisch und ist auch so! Und die ganze Prozedur täglich 1-2mal. Wie ich vorhin zur Bahn lief und es wieder richtig schön dicke Flocken schneite, war wieder eine Session dran. Als ich wieder zurückkam, so 1h später, hatte das Auto bereits wieder eine 1-2cm dicke Schneeschicht obendrauf. Jedem das seine... Tuesday, January 5. 2010200... 10
Ja, es sieht schon komisch aus. Jetzt wo man die zwei Nuller immer gewöhnt war...
Aber sie sind ja noch da! Nur nicht mehr hintereinander Ist euch dieses Jahr eigentlich auch schon auf die Nerven gegangen? Da will man wie gewohnt die Jahreszahl hinschreiben, 200... und dann eine 10. Schade, man hätte früher bremsen sollen, 20010 sieht halt schon komisch aus! Vorsätze habe ich tatsächlich gefasst fürs neue Jahr, mal schauen wie lange sie halten... Und bevor ichs ganz vergess: ein frohes Neues wünsch ich all meinen Blogbesuchern! Saturday, November 28. 2009Add turkey to the mixture...
Etwas mehr Text dazu folgt noch, Fotos ebenso... ihr koennt mir aber glauben, es ist lustig und ich bin sehr gespannt wie er schmeckt!!!
So, dem vor über einem Monat geschrieben obigen Satz sollen nun doch noch Taten folgen. Ich kann euch doch nicht unseren tollen Turkey vorenthalten! Wieso das ganze? Es stand mal wieder ein Treffen in altvertrauter Amherstrunde an - passenderweise in die Nähe von Thanksgiving gelegt. Wer sich an vorletztes Jahr erinnert: Da hatten wir im Supermarkt ein "Thanksgiving-Turkey-Set" mit allem drum und dran gekauft und ganz amerikanisch Thanksgiving gefeiert (siehe Blogeintrag "Happy Thanksgiving!"). Dies war dann auch der Plan für Deutschland dieses Jahr. Kleines Problem: der örtliche Supermarkt bietet so ein Turkey-Set einfach nicht an. Ergo "DIY" oder auch "German Engineering" Also erstmal Beim Metzger angerufen und eine ganze Pute für 7 Personen bestellt. Klingt jetzt ganz einfach, ist es aber nicht. Bis man erklärt hat, dass man WIRKLICH eine ganze Pute will und nicht Putenbrustfilet oder sonstiges vom Viech. Doch letzendlich konnte ich bestellen. Rezepte herausgesucht und los gings: "1. In a large bowl, combine all juices, honey, oil, mint, citrus peels, salt, pepper, herbs and spices. Mix well. Add turkey to the mixture, turning a few times to cover with marinade." ... moment mal: "Add turkey to the mixture"? Die haben Vorstellungen! Aber gut, "German Engineering" wie schon vorhergesagt: take a big plastic bag, first add the turkey, then (!) the mixture! Das sieht dann in etwa so aus: Und während der Turkey noch die Ruhe vor dem Sturm genießen kann (im Kühlschrank dürfte ihm ganz schön kalt sein, so ohne Federn...) nutzen wir doch einfach die Zeit am nächsten Vormittag und den noch freien Backofen um noch geschwind Plätzchen zu backen. Einmal alle paar Jahre darf man die auch ruhig schon VOR dem ersten Advent fertig haben Da der Backofen nun schon so schön vorgewärmt ist, adden wir nochmal Turkey to the mixture, ääääh..., mixture to the turkey, stopfen zwei Thermometer rein und ab in den heißen Ofen damit! Zu Anfang noch unbedeckt, später lieber mit Alufolie und erst ganz am Schluss nochmal 10-15min ohne. Dann heißt es warten... ![]() Der Turkey in der Sauna derweil: ![]() Zwischendurch wurde der Turkey natürlich noch etwas begossen und nach irgendwas zwischen 3 und 4h war der gute dann auch fertig (s.o.). Er war auch superlecker, bot seeeehr viel Fleisch an (man erwartet sowas wie Rippen und da ist einfach nur Fleisch!): => ![]() => ![]() Na? Wem läuft grad das Wasser im Mund zusammen? Mahlzeit! Add the turkey to the mixture... (USA)
Why at all? We scheduled one of our Amherst-meetings to be close to Thanksgiving. If you remember the blog entry from 2 years ago: Back then we bought a "Thanksgiving-turkey-set" at Big Y with everything needed in it and celebrated Thanksgiving the American way (see blog entry "Happy Thanksgiving!").
We had hoped to do the same again this year but there was just a small problem: no supermarket selling turkey-sets! So "DIY" or "German-Engineering" was plan b. First I called a local butcher to order a turkey for 7 persons. This doesn't sound too difficult but it wasn't as easy as that. It took some time until I reached the point when the woman on the phone believed me that I wanted a whole turkey and not only pieces and bits of it. In the end: mission resolved! Next was choosing the perfect recipe and ready... goooo! "1. In a large bowl, combine all juices, honey, oil, mint, citrus peels, salt, pepper, herbs and spices. Mix well. Add turkey to the mixture, turning a few times to cover with marinade." ... wait a minute: "Add turkey to mixture"? Shouldn't it be the other way around? Strange idea! But we won't pull out at that (remember "German Engineering"!) so: take a big plastic bag, first add the turkey and then (!) the mixture! That would look like the following: While the turkey then may enjoy some rest and peace, freezing in the fridge (at least I'd be freezing, at those temperatures and having lost my feathers!) we took advantage of the freetime the next morning and the empty oven and baked a couple of Christmas cookies (very popular in Germany). Every year or so they may be finished even before the first Advent. As the oven now is nicely preheated, we again add turkey to the mixture or rather: add mixture to the turkey, plug in two meat-thermometers and finally give the turkey a new nice warm home. At the beginning uncovered we soon covered it with aluminium foil just to uncover it shortly before it is done. Then all there was left to do, was to wait... ![]() Meanwhile the turkey enjoyed the sauna: ![]() In between we brushed the turkey with some more mixture. About 3-4 hours later the turkey was ready! The turkey was delicious, it had a lot of meat - definitely more than I would have expected (I rather expected some more bones): => ![]() => ![]() Anybodys mouth starting to water? Enjoy! Friday, August 28. 2009Speedtest
Wenn man in der Fachschaft sitzt und so einigen Leuten "zuhört" wie sie tippen, hat man schon als den Eindruck, die haben ein Tonband nebenher laufen, auf dem ein Wasserfall zu hören ist.
Da ich weiß, dass ich meinen Bruder bei weitem an Geschwindigkeit toppe, hab ich jetzt mal einen Speedtest gemacht. 1 Minute lang bekommt man beliebige Wörter vorgesetzt und soll sie so schnell wie möglich und ohne Fehler abtippen. Mein heutiges Ergebnis: 513 Zeichen in der Minute, 390 Punkte, 2 Wörter falsch geschrieben. Auf Englisch ist das ganze natürlich ein wenig langsamer, viel zuviele y's und w's, die man sonst nicht so häufig verwendet und andere Buchstabenfolgen: You type 372 characters per minute, 271 points, 2 wrong words. Na, wer ist schneller? Speedtest - hier klicken (@Phil: du bist außer Konkurrenz!) Monday, August 24. 2009Und dann war da noch ein weiterer Tag...
Netterweise hat gestern Abend noch der Spiegelschrank im Badezimmer mitgeteilt, dass er mit denselben alten Dübeln in die Wand geschraubt wurde wie das Regal in der Küche... (siehe Blogeintrag "und dann war da noch der Tag, an dem das Regal runterkam...").
Alternativ könnte man auch sagen, der Schrank hat mit mir gefühlt, da es bei mir grad ab und noch so a weng schwankt... Enjoy... Sunday, August 23. 2009We are sailing...
... stormy waters ...
Ob ich zuviel Freizeit habe? Ja, so schauts aus. Diese ideale Voraussetzung vereinfachte mir doch etwas die Antwort, als ich gefragt wurde, ob ich eine Woche auf der Mytilus mitsegeln möchte. Und so bin ich letzes Wochenende zusammen mit 8 anderen Pfadis vom Pfadfinderbund Horizonte in Frankfurt Hahn mit Ziel Norwegen abgeflogen. Sehr lustig übrigens, wenn man jemanden dabei hat, der zum ersten Mal fliegt. Was die anderen Fluggäste sich da gedacht haben müssen, als beim Start auf einmal 3 Sitzreihen lauthals zu lachen anfingen... Mit dem Bus zum Starthafen Arendal und ab aufs Boot: die Mytilus. Das Ziel dieser Fahrt war am Ende der Woche wieder in Sandjefjord zu sein, in der Nähe vom Flughafen. An die einzelnen Stationen kann ich mich nicht namentlich erinnern, deshalb werde ich einfach erzählen, was so die tollsten und interessantesten Sachen und Ereignisse waren. ![]() Zum einen der Schlafplatz. Meine Koje war eine der kleinsten, abends ins Bett zu gehen schon fast ein kleines Abenteuer und wenn man es schaffte sich darin auch umzuziehen war es schon ein kleines Wunder. Sehr praktisch allerdings sind die Schwalbennester in die sich faszinierenderweise vom T-Shirt bis zu dem Gummistiefeln fast der gesamte Rucksackinhalt unterbringen lies. ![]() Das Schiff selber war mal ein Krabbenkutter, ist Jahrgang 1939 und steht Jugend- und Pfadfindergruppen zur Verfügung. Vom Mytilus Verein wird für jeden Törn die Schiffsführung bestehend aus mindestens 2 Personen gestellt. In unserem Fall hatten wir gleich 3 Allwissende dabei. ![]() Die Segeltage waren teilweise recht unterschiedlich, mal hatten wir viel Wind und hohe Wellen, mal war es recht flach und der Motor durfte auch mal ran. Je nach Wetter fand dann auch mal mehr und mal weniger Fischfütterung statt, Poseidon bedankte sich auch einige Male mit ein paar Makrelen zum Abendbrot. ![]() Was zu heftiger Seegang natürlich auch erschwert ist die Zubereitung des Mittagessens. Erstens: wer unter Deck geht, dem sollte nicht so schnell übel werden. Zweitens: man sollte das Essen stets festhalten, ansonsten probiert es Luftsprünge aus und anschließend kann man auf einem Liter Marmelade Schlittschuhlaufen üben. ![]() Es sei aber gesagt, dass man selbst auf See hervorragend Schokobrötchen backen kann Ebenfalls toll ist es, bei schön hohen Wellen auf dem Vordeck zu sitzen. Wir haben jede Welle bejubelt und mit dem Fotoapparat in der Hand gewartet, bis der Klüverbaum endlich mal in die nächste Welle sticht. ![]() Einige Abende haben wir in einem Hafen angelegt, beliebteres Ziel war es aber in Schären zu ankern oder wie unser Skipper es so schön sagte: es mit dem Schären basteln zu versuchen. Da eine ideale und Skipper-zufrieden-stellende Stelle zu finden ist garnicht so leicht. Der Fels sollte schön gerade sein, tief ins Wasser abfallen aber über dem Wasser doch bitteschön recht flach sein, damit man sich ordentlihc die Füße vertreten kann. Einen Abend stellten sich diese Anforderungen als zu hoch heraus, da musste es auch ein Müllschiff zum längsseits anlegen tun, an einem weiteren Abend hatten wir jedoch Glück: selbst der Skipper hatte keinen Wunsch mehr offen und da es noch nicht allzu später Nachmittag war konnten wir über einigen Felsen klettern gehen und anschließend mit einem Seil vom Klüverbaum ins Wasser springen. Wenn man das Wasser erreichen will, ist es empfehlenswert das Seil auch loszulassen... sonst kann es passieren, dass man sich auf dem Achterdeck wiederfindet ![]() Abends gab es stets gutes Essen. Schließlich bereicherten die gefangenen Fische das gute Essen.. ![]() Zum Abschluss übten wir vor Sandjefjord noch das MOB-Manöver. Damit wir im Nachhinein auch ja wissen, was hätte passieren müssen, wenn jemand ins Wasser gefallen wäre. Das Sinnvollste zum Schluss Zweimal warfen wir einen Rettungsring mit Boje ins Wasser und starteten das MOB-Manöver. Jeweils unter Leitung eines anderen Skippers. Erste Ergebnis waren 13min bis die Boje herausgefischt werden konnte, zweite Ergebnis 6min. ![]() Schließlich nach einer Woche auf See durfte auch ich dann mal erfahren, wie es sich anfühlt, wenn alles um einen herum schwankt und es einem schlecht wird: an Land nämlich! Bislang war mir nicht schlecht gewesen (Fische füttern geht auch ohne vorhergehende Übelkeit) aber als wir dann das Schiff hinter uns lassen mussten, da hab ich mich schon auf die schwankende Bahn und das unruhige Flugzeug gefreut IMPRESSIONEN: ![]() ![]() ![]() ![]() Saturday, August 15. 2009Zuschaun kann i net...
Wie wahr dieses kurze Zitat aus einem ohrwurm-verdächtigen Lied der Operette "Im weißen Rössl" doch sein kann...
Denn wer auf der Bühne steht, kann nicht im Zuschauerraum sitzen! Dieses Jahr wird in Ötigheim obig genannte Operette aufgeführt. Bis vor Anfang diesen Jahres kannte ich weder Titel noch das Stück selbst. Erst so im Laufe der ersten Proben habe ich mir dann doch mal wikipedia zur Gemüte geführt. 5mal verfilmt und etliche Male auf verschiedenen Theaterbühnen aufgeührt worden. Ein Klassiker der älteren Generation Das sieht man auch deutlich am Altersdurchschnitt der Zuschauer, um es mal fies zu sagen: jedes Altersheim der Region scheint ihren Wochenendausflüge nach Ötigheim zu machen *g* Zum Stück selber ist zu sagen: viel schöne Situationskomik gepaart mit Volksmusik (die ich mal völlig unbewertet lasse, es sind allerdings auch Ohrwürmer darunter). Wer sich das Stück noch anschauen will: Die kommenden zwei Wochenenden bieten die letzte Gelegenheit dazu! Am 23., 29. und 30. August sind die letzten 3 Aufführungen. Es macht denke ich alleine auch schon Spaß mal das etwas andere Theater zu sehen: beim Badischen Staatstheater galoppieren bestimmt keine Pferde über die Bühne und es laufen auch nicht eben mal Ziegen und Kühe den Berg neben den Zuschauern (das "Rütli") runter. Auch die Masse an Leuten, die mitmacht (>150), erlaubt es tolle Szenen darzustellen, das Wirtshaus "Im weißen Rössl" ist immer gut besucht und auf dem Markt ist auch nicht gerade wenig los ... Tja und was ich dabei so eigentlich mache? Ich kellner. Jetzt aber weniger für die Zuschauer und mehr für die Statisten, die unser weißes Rössl besuchen. In einigen Szenen, wenn das Gasthaus vorkommt, laufe ich im blauen Gewande mit ein paar andern Mädels aus unserer Kellnertruppe herum und serviere Kaffee und Kaffee und nuja... Kaffee - wir haben nur Tassen mit Untertellern und Kaffeekannen! Es hat sich inzwischen sogar so eingebürgert, dass manche Gäste-Schauspieler ihre Getränke selbst mitbringen und wir ihnen so auch ab und an mal Sekt, Wein oder Bier servieren können. Was tut man nicht alles der Echtheit halber! ![]() Eigentlich singe ich aber in unserem "Jungen Chor" mit. Wir haben dort nämlich zwei Chöre, den großen und den jungen (kleinen) Chor. So trällern wir bei ein paar verschiedenen Liedern mit, hoffen das vom Gesang auch was bei den Zuschauern ankommt und haben ansonsten unseren Spaß hinter der Bühne und im Orchestergraben. Denn dort bekommt man vieles mit, was dem Zuschauer verborgen bleibt. Wenn im Playback-Style das Sigismund-Lied mitgesungen wird, die Rössl-Wirtin den Gummibärchen von uns nicht widerstehen kann, verschiedenen Leute zu spät am Platz sind, was sonst noch alles schiefläuft und wenn die Tür zur Bühne aufgeht doch klappt. Es macht einfach Spaß Wednesday, July 1. 2009Keke kraxelt gern
Jaaa, es war mal wieder soweit: es war Zeit für den Kletterwald. Als kleine Fachschaftsaktion gestartet aber dann doch auch für andere geöffnet sind wir mitten in der Woche zum Kletterwald in Kandel gefahren. Wie erwartet: einfach toll und da nicht Wochenende auch nicht ganz so voll.
![]() Bei den meisten Stationen musste man von einem Ast zum andern klettern, über wacklige Stöcke steigen, über Balken balancieren etc. Extravagant waren dann Stationen, in denen man sich auf Skier stellt und durch die Lüfte saust oder auch mal auf einem Skateboard ein paar Meter horizontal fährt, während man sich selber >10m vertikal befindet. Genial sind dann aber auch die öfters vorkommenden Seilrutschen. Man klinkt sich mit seiner Seilrolle ein und hüpft los. Juhuuuuu! ![]() Manche Stationen klappen dann auch richtig gut und manche nicht. Es gibt dann immer so einige do's und don't's: Do: ![]() Don't: ![]() Nach einigen Parcouren stellten wir fest, dass die eine Hälfte zugemacht hatte, obwohl unsere Zeit noch nicht abgelaufen war. Wir bekamen dafür aber die Erlaubnis ohne Aufpreis die Extra-Anweisung für den ersten Profi-Parcours. Da hatte ich dann schon glaub 4 Parcoure hinter mir, aber anders als beim letzten Mal war ich (noch) nicht k.o.! Also ab auf Parcour Nummer 15. Abgesehen von den etwas schwierigeren Stationen war hierbei die große Besonderheit der Lianenschwung. Zuerst ein einfacher und dann einer mit drei Seilen hintereinander. Mit nur einer Liane, war das ganze noch überschaubar: die Liane ranholen, einklinken, losschwingen, im Netz landen. ![]() Mit drei Lianen hintereinander war der Ablauf schon etwas komplexer: Man holt sich mit einem Aufholseil die erste Liane heran, klinkt sich ein und schwingt los (natürlich mit naturgetreuem Tarzanschrei...). Hat man etwas ausgependelt, so zieht man sich mit dem nächsten Aufholseil die nächste Liane heran. Dann beginnt das etwas komplizierte umhängen. Bei dieser Station hat man zusätzlich zu den standardmäßig 2 Karabinern noch einen dritten bekommen. Ist man umgehängt kann man weiterschwingen (und tarzanisch sprechen) und die Prozedur wiederholt sich nochmals. ![]() Zu guter letzt landet man in einem Netz, in das man sich festkrallen und hochklettern muss. Seeeehr spaßig und kräfteraubend. So kam es dann auch dazu, dass ich nach diesen Schwüngen 2 oder 3 Stationen später nicht mehr die Kraft hatte mich zu halten und in das Sicherungsseil gefallen bin. ![]() Ergebnis: eine schöne rote Schürf-Verbrennung am Oberarm. Faszinierenderweise war sie schon nach 5 Minuten von dem schönen rot zu einem dunklen blau geworden. Was ich so alles faszinierend finde... Fakt ist: Kletterwald ist toll und ich will wieder hin!!! Sunday, June 14. 2009Kajaken auf der Saale
Endlich mal wieder paddeln:
Aufgrund familientechnischer Begebenheiten trafen wir uns in kleinem Verwandtschaftskreise irgendwo nördlich von Würzburg auf einem kleinen campinpplatz. Da hieß es schön entspannen, viel quasseln, einen Tag lang paddeln und vorallem auch viel essen *g*. Richtig gutes Kesselgulasch gab es gleich am ersten Abend und auch wenn es lange gedauert hat, so wurde es doch richtig gut und sieht auch idyllisch aus: Am nächsten Tag sind wir dann mit der Bahn, pardon, dem Shuttle natürlich (!), ein paar Statiönchen weiter gefahren, um dann die 22km Strecke wieder zurück zu paddeln. Aufgeteilt auf verschiedene Kanus: Kajaks und Kanadier (na, kennt jetzt jeder die richtigen Boote und Paddel? ![]() Es waren außer unserer Truppe recht viele Paddler unterwegs, auch einige alkoholisierte, die sich dann nach und nach, ihrer Dummheit sei Dank, vom Wasser verabschiedeten und den restlichen Teil der Reise zum Doc abkürzten. Vom Wasser her sei gesagt: die Strömung hat doch mal etwas mehr zu bieten als der Spreewald (manche fanden das nicht so gut, ich fand das prima!): ein paar kleinere Stromschnellen waren eingebaut und zumindest eine Umtragestelle sind wir einfach doch gefahren, ohne größere Probleme (5cm hohes Wasser im Boot ist ein kleineres Problem - auch wenn man mit seinem Schuh ziemlich oft Wasser rausschöpfen kann). ![]() Soviele Tiere wie am Connecticut River gab es freilich auch nicht, 2 Biber hab ich nie geschafft zu sehen und dafür aber jedesmal beim Paddeln inne gehalten, wenn sich wieder eine Entenmama mit ihren Kücken hat blicken lassen! So süüüüüüü....!!! Einmal waren die Kücken noch so klein, dass sie über die Seerosen in einem Eddy laufen konnten! Mittagessen gab es zwischendurch und in einer dezimierten Truppe haben wir dann auch den Rest der Strecke mit Bravour gemeistert. Das man nach ca. 5h paddeln seine Arme spürt ist ja wohl klar. Dass sie sich aber so anfühlen als wollten sie abfallen, nuja... ich sollte mehr Sport machen! Bekannt ist auch, dass körperliche Betätigung den Hunger fördert. Abends grillten wir also in dem schönen privaten Garten, der zu der einen Ferienwohnung gehört und als der Magen vollgestopft war, genossen wir noch eine Runde gemütliches Sitzen an der Feuerstelle vor unseren Zelten und verfeuerten den Rest von 2/3 Holz. Nach 2 schönen Tagen blieb dann nur noch das Zelt auszusaugen und sich zu merken: wenn 2 Leute mit Paddel im Wasser stehen und ihre Kissen festhalten, fehlt das Boot. Monday, June 8. 2009Des wählen ist des Kekes Lust...
das wäääääääählen!
Da ich doch so gerne in Bürgerbüros gehe, durfte ich dies letzt mal wieder tun und dank Umzuges meinen Erstwohnsitz ins Nachbardorf verlegen. Das es da so lustige Fristen gibt, damit man noch wählen darf, wusste ich allerdings nicht. Meine Mutter hatte sich 2 Monate vor der Wahl umgeldet. Ergebnis: sie durfte weder Gemeinderat noch Kreistag wählen. ich habe mich mit ein paar Wochen Verzögerung rückwirkend umgeldet, durfte noch im alten Wahlort wählen und zwar Kreistag und Euro. Das Ende vom Lied: *kopfschüttel* und Wählerpflicht weitesgehend erfüllt. Wollte noch was anderes demnächst noch bloggen, wenn mir wieder einfällt was, dann seht ihrs |
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